Neue Leitung in Bocholt Klinikum stärkt Notfallversorgung und Brustzentrum

Dr. Björn Büttner, Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland (li.), und Jürgen Büngeler, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikum Westmünsterland, begrüßen die beiden neuen Chefärztinnen Jenci Palatty (Chefärztin der Klinik für Senologie und Brustzentrum) und Beatrice Fundel (Chefärztin der Klinik für Akut- und Notfallmedizin).
Dr. Björn Büttner, Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland (li.), und Jürgen Büngeler, Aufsichtsratsvorsitzender des Klinikums Westmünsterland, begrüßen die beiden neuen Chefärztinnen Jenci Palatty (Chefärztin der Klinik für Senologie und Brustzentrum) und Beatrice Fundel (Chefärztin der Klinik für Akut- und Notfallmedizin). © Jochen van Eden/Klinikum Westmünsterland
Lesezeit

Zwei medizinische Schlüsselbereiche am St.-Agnes-Hospital in Bocholt stehen seit Anfang 2026 unter neuer Leitung. Dies hat das Klinikum Westmünsterland am Freitag (6.3.) mitgeteilt. Demnach verstärkt es mit Beatrice Fundel als Chefärztin der Klinik für Akut- und Notfallmedizin sowie Jenci Palatty als Chefärztin der Klinik für Senologie und Brustzentrum die Führungsstrukturen in der Notfallversorgung und der Behandlung von Brusterkrankungen.

Nach Angaben des Klinikums bringt Beatrice Fundel eine langjährige Erfahrung in der strukturierten Notfallversorgung und im Aufbau moderner Zentraler Notaufnahmen mit. In den ersten Wochen habe sie sich intensiv mit Abläufen und Strukturen am Standort Bocholt vertraut gemacht, heißt es. Angesichts steigender Patientenzahlen setze sie auf klare Prozesse und eine enge Abstimmung zwischen den Berufsgruppen.

„Menschlich bleiben“

Beatrice Fundel kommt so zu Wort: „Die Notaufnahme ist für viele Menschen der erste Kontakt mit unserem Krankenhaus – oft in einer Situation voller Angst oder Unsicherheit.“ Neben medizinischer Qualität auf hohem Niveau sei es ihr wichtig, „menschlich zu bleiben“. Entscheidend seien klare Abläufe und eine gute Zusammenarbeit von Internisten, Chirurgen, Anästhesisten, Pflegekräften, dem Rettungsdienst und weiteren Beteiligten. Das sorge für Effizienz und Sicherheit – für Patienten wie für das Team.

Auch Jenci Palatty hat ihre neue Aufgabe mit einer eindeutigen fachlichen Ausrichtung übernommen. Ihr Schwerpunkt liegt laut dem Klinikum Westmünsterland auf moderner, leitliniengerechter Diagnostik und der Therapie von Brusterkrankungen. „Eine Brustkrebsdiagnose verändert das Leben von einem Tag auf den anderen“, wird Palatty in der Mitteilung zitiert. Ziel sei es, Patientinnen nach neuesten medizinischen Standards und mit modernen Therapieverfahren zu behandeln und sie zugleich persönlich eng zu begleiten.

„Ein starkes Signal“

Im Brustzentrum arbeiten nach Klinikangaben Chirurgie, Onkologie, Radiologie, Strahlentherapie, Pflege und Psychoonkologie interdisziplinär zusammen. Angestrebt werde ein individuell abgestimmter, klar strukturierter Therapieplan, der medizinische Qualität mit persönlicher Betreuung verbinde, teilt die Unternehmenskommunikation mit.

Im Rahmen einer Einführungsveranstaltung wurden beide Chefärztinnen offiziell begrüßt. Aufsichtsratsvorsitzender Jürgen Büngeler sprach von „ausgewiesenen Expertinnen für verantwortungsvolle Schlüsselpositionen“ und einem wichtigen Signal dafür, den Standort Bocholt weiterzuentwickeln. Auch Dr. Björn Büttner, Geschäftsführer des Klinikums Westmünsterland, sieht laut Pressemitteilung in dem „erfolgreichen Start“ beider Medizinerinnen „ein starkes Signal für die Zukunft des Klinikums Westmünsterland und unseres Krankenhausstandortes in Bocholt“.

Sie sind bereits registriert?
Hier einloggen