Start im neuen Bocholter Baugebiet Erste Familie legt in Mussum los

Für Familie Heßling geht es jetzt auf ihrem Grundstück in Mussum richtig los. Zum ersten Spatenstich gratulierten neben Stadtbaurat Dave Welling (3. v. re.) auch (von links) Ralf Hagedorn (Hochbau Hagedorn), Architekt Daniel Ritte sowie (von rechts) Ingo Strohfeld und Isabell Rosengärtner vom Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft der Stadt Bocholt.
Für Familie Heßling geht es jetzt auf ihrem Grundstück in Mussum richtig los. Zum ersten Spatenstich gratulierten neben Stadtbaurat Dave Welling (3. v. re.) auch (von links) Ralf Hagedorn (Hochbau Hagedorn), Architekt Daniel Ritte sowie (von rechts) Ingo Strohfeld und Isabell Rosengärtner vom Fachbereich Grundstücks- und Bodenwirtschaft der Stadt Bocholt. © Stadt Bocholt
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In Bocholt-Mussum haben die Bauarbeiten im neuen Wohngebiet begonnen. Nach Angaben der Stadt Bocholt setzte die Familie Pascal und Kristina Heßling mit dem ersten Spatenstich den offiziellen Auftakt für den Hochbau.

Zum Termin kamen Stadtbaurat Dave Welling, Vertreter des Fachbereichs Grundstücks- und Bodenwirtschaft, der Architekt sowie das beteiligte Bauunternehmen zusammen. Die Heßlings sind die ersten Bauherren im neuen Quartier, dem eine längere Phase von Planung und Erschließung vorausging.

Wohnraum für breite Bevölkerung

Für die Stadt ist der Baustart mehr als ein symbolischer Moment. „Dieser sichtbare Fortschritt ist das Ergebnis eines strategischen Baulandmanagements, welches die Stadt Bocholt bereits seit über drei Jahrzehnten erfolgreich verfolgt“, sagt Welling. Ziel sei es, Wohnraum für breite Bevölkerungsschichten zu ermöglichen.

Ein zentraler Punkt: Bocholt vermarktet seine Grundstücke nicht gewinnorientiert. Stattdessen orientiert sich die Stadt nach eigenen Angaben bewusst nicht am freien Markt. Grundstücke sollen „zu moderaten Preisen“ angeboten werden, so Welling. Im Fokus stehe bezahlbares Eigentum – vor allem für Familien.

Hohe Nachfrage

Die Nachfrage bleibt hoch. Laut Stadtverwaltung gibt es weiterhin eine umfangreiche Interessentenliste für Baugrundstücke. Neue Baugebiete wie in Mussum sollen helfen, diesen Bedarf zu decken. Voraussetzung dafür bleibt jedoch die Verfügbarkeit geeigneter Flächen.

Dass das Modell seit Jahren funktioniert, führt die Verwaltung auch auf die Unterstützung aus der Politik zurück. „Für die Rückendeckung können wir uns als Verwaltung nur bedanken“, so Welling. Diese ermögliche es, sich gegen rein marktwirtschaftliche Interessen durchzusetzen und langfristig bezahlbare Angebote zu sichern.

Während auf dem Grundstück der Familie Heßling bereits gearbeitet wird, soll das gesamte Quartier in den kommenden Monaten sichtbar wachsen. Weitere Bauherren dürften folgen – die Nachfrage ist da.

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