Westfälische Hochschule Bocholt Kooperation mit Finnland soll Forschung und Lehre stärken

Dr. Urs Pietschmann (2. v. li.), Professor der Westfälischen Hochschule in Bocholt, war bei der JAMK in Finnland zu Gast. Deren Vertreter sind hier (v. li.) Dr. Shab Hundal, Dr. Anne Eskola, Dr. Sunday Olaleye und Dr. Murat Akpina.
Dr. Urs Pietschmann (2. v. li.), Professor der Westfälischen Hochschule in Bocholt, war bei der JAMK in Finnland zu Gast. Deren Vertreter sind hier (v. li.) Dr. Shab Hundal, Dr. Anne Eskola, Dr. Sunday Olaleye und Dr. Murat Akpina. © Jamk
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Die Westfälische Hochschule am Standort Bocholt baut ihr internationales Netzwerk aus. Wie sie mitteilt, kooperiert der Fachbereich „Wirtschaft und Informationstechnik“ künftig mit der University of Applied Sciences Jyväskylä (Jamk) in Finnland, einer Hochschule für angewandte Wissenschaften in der Provinz Mittelfinnland. Die Vereinbarung gilt zunächst bis 2030.

Kurze Auslandsaufenthalte

Im Mittelpunkt steht nach Angaben der Stabsstelle Hochschulkommunikation das Erasmus+-Programm. Studierende internationaler Wirtschaftsstudiengänge können ihr verpflichtendes Auslandssemester an der finnischen Partnerhochschule absolvieren – mit finanzieller Unterstützung durch ein Teilstipendium und ohne zusätzliche Studiengebühren. Hiervon profitierten auch Lehrende und Forschende, heißt es weiter – „geplant sind kurze Auslandsaufenthalte, um Wissen auszutauschen und gemeinsame Projekte anzustoßen“.

Ein mögliches Beispiel nennt Prodekan Prof. Dr. Urs Pietschmann, der soeben an der Jamk in Finnland zu Gast gewesen ist: Das bislang national ausgerichtete Projekt „DiNaOpt4KMU“ zur Nachhaltigkeitsberichterstattung kleiner und mittlerer Unternehmen könnte künftig international weiterentwickelt werden.

Das Gebäude der University of Applied Sciences Jyväskylä (Jamk) in der finnischen Provinz Mittelfinnland.
An der University of Applied Sciences Jyväskylä (Jamk) in der finnischen Provinz Mittelfinnland können Studierende des Bocholter Fachbereichs „Wirtschaft und Informationstechnik“ künftig ihre Auslandssemester absolvieren.© Jamk

Darüber hinaus sind Kooperationen in den Bereichen Software-, Spiel- und Grafikdesign vorgesehen. Studierende beider Hochschulen könnten dabei gemeinsam an praxisnahen Projekten arbeiten, berichtet die Stabsstelle der Westfälischen Hochschule.

Ihr zufolge wollen beide Hochschulen mithilfe der Partnerschaft ihre Forschungskapazitäten stärken und zugleich interkulturelle Kompetenzen fördern. Ziel sei es auch, Impulse für die regionale Wirtschaft zu setzen und Projekte stärker europäisch auszurichten.

Internationale Perspektiven

Prof. Dr. Pietschmann resümiert: „Die Zusammenarbeit mit der Jamk eröffnet unseren Studierenden und Forschenden neue Perspektiven. Sie verbindet unsere Forschungsschwerpunkte mit einer internationalen Sichtweise und ermöglicht es uns, nationale Projekte auf europäischer Ebene zu verankern. Gleichzeitig bekommen unsere Studierenden die Chance, praxisnahe Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln.“

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