Herr Högner, Sie haben ihre Mannschaft gut zwei Monate auf die Saisonfortsetzung vorbereitet. Wie froh sind Sie, dass es am Sonntag endlich weitergeht?
Sie gehen als Verfolger in die restlichen elf Partien, mit sechs Zählern Rückstand auf Tabellenführer Köln bei einem Spiel weniger. Das bedeutet für die Spielerinnen auch Druck. Kann man das als Trainer von der Mannschaft fernhalten?
Wie präsent ist das 1:1 gegen die Kölner am 6. Dezember noch in den Köpfen? Es war ja ein Schlüsselspiel für den BVB…
Beide Spiele gegen Köln hätten Sie eigentlich nicht verlieren dürfen…
Wenn Sie auf die acht Monate Borussia Dortmund zurückblicken – wie fällt Ihr Zwischenfazit aus?
Der Name Borussia Dortmund zieht sicherlich bei den Spielerinnen, er bedeutet aber auch einen anderen Druck…
Die Größe des BVB ist überall spürbar. Kann das auch erschlagen?
Sie mussten mehr als ein Dutzend neue Spielerinnen integrieren. Das braucht Zeit. Wo stehen Sie in diesem Prozess?
Zu den negativen Erlebnissen gehörten auch Verletzungen. Vor allem Torjägerin Dana Marquardt fehlt. Wie ist der Stand bei ihr?
Als der BVB die Frauenabteilung gründete – wie haben Sie das damals wahrgenommen?
Und dann kam der Anruf des BVB …
Als aktiver Spieler haben Sie in Aachen auch einige Zweitliga-Einsätze gesammelt, spielten dann aber in der 3. Liga. Dann gab es einen Wechsel nach Costa Rica. Wie kam das?
Hatten Sie keine Scheu vor dem Sprung ins Ungewisse?
Dann haben sie noch Ausflüge zum Beachsoccer unternommen. War der Weg zum Trainer da früh klar?
Sie waren aber zunächst im Männerbereich tätig, unter anderem aber auch bei der U23 eines Vereins, dessen Name wir hier nicht nennen können …
Und? Ihr erster Gedanke?
Ist der Frauenfußball für Trainer attraktiver geworden?
Ist die Geduld mit Trainern im Frauenfußball noch größer?
Die Frauenabteilung des BVB ist seit ihrer Gründung immer wieder aufgestiegen. Ist man jetzt an der Schwelle angekommen, wo es dann auch mal sein kann, dass es mal nicht funktioniert?
Im Sommer kommt in Ralf Kellermann ein ausgewiesener Frauen-Fußball-Fachmann als neuer Sportdirektor…
Ihr Vertrag läuft bis 2029. Wo sehen Sie den BVB dann? Schon in der Bundesliga?