BVB-Präsident Watzke verteidigt 50+1 „Wenn der FC Bayern das sagt, bin ich skeptisch“

BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke gestikuliert.
BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke ist ein großer Befürworter der 50+1-Regelung. © Ewert / RHR-Foto
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Herr Watzke, machen Sie sich – Sie bekleiden schließlich Ämter beim DFB, der DFL und der UEFA – Sorgen um die Bundesliga?

Betrachtet man die Erlöse aus TV-Verträgen und der internationalen Vermarktung, kann die Bundesliga mit Spanien und vor allem England nicht Schritt halten. Lässt sich dieser Wettbewerbsnachteil zumindest aufholen?

Ein Investoren-Deal hätte dahingehend helfen können. Er ist letztlich gescheitert. Sie haben danach gesagt, ohne die Zustimmung der Fans ergibt das keinen Sinn, dann wachsen wir eben langsamer. Dann aber wird die Kluft immer größer. Ist Ihr Festhalten an 50+1 noch zeitgemäß?

Im Sommer steht eine Fußball-WM an – die zweite, die wohl auch wieder unter dem Eindruck steht, dass es nicht nur um Sport geht, sondern politisch beeinflusst sein wird. Weckt das bei Ihnen Vorfreude auf die WM in den USA oder eher Sorge?

Sie meinen das DFB-Amt?

Wenn die Politiker die Politik bewerten sollen – lassen wir die Sportler den Sport bewerten: Was trauen Sie der deutschen Nationalmannschaft bei dem Turnier zu?

Wie viele Dortmunder sind Teil dieser Mannschaft?

Sie haben vorhin gesagt, es wird Ihr letztes großes Turnier als Funktionär. Sie sind noch bis 2029 gewählt.

In dem Jahr werden Sie 70 Jahre alt. Ist das dann auch genau der richtige Zeitpunkt, von dieser Bühne abzutreten?

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