Seit gut einer Woche ist die Entscheidung offiziell: Julian Brandt und Borussia Dortmund werden im Sommer nach sieben gemeinsamen Jahren getrennte Wege gehen. Noch offen ist die Frage, wohin es den 29-Jährigen künftig zieht. Jüngst hat Bayer Leverkusens Geschäftsführer Fernando Carro Spekulationen um eine mögliche Rückkehr zur Werkself angeheizt.
Carro heizt BVB-Spekulationen an
Vor dem Duell gegen Bayern München äußerte sich Carro bei DAZN und war voll des Lobes für den Noch-BVB-Profi: „Ich finde Julian Brandt sensationell. Wenn Simon (Rolfes, Anm. d. Red.) den will, werde ich das auf jeden Fall unterstützen. Aber da muss Simon das Startsignal geben.“ Die Aussagen befeuerten die Wechsel-Spekulationen um den früheren Leverkusener, der von 2014 bis 2019 bei Bayer gespielt hatte, ehe er für 25 Millionen Euro nach Dortmund gewechselt war.
Dort wird Brandt seinen Vertrag bekanntlich nicht verlängern. Nach Stand der Dinge wird er allerdings auch nicht nach Leverkusen zurückkehren. Diesem Szenario erteilte Bayer-Sportchef Simon Rolfes am Sonntag im Doppelpass bei Sport 1 eine Absage. „Wir haben auf der Position mit Ibo Maza einen super Spieler, der sich in den nächsten Jahren hervorragend entwickeln wird. Von daher wird Julian kein Thema bei uns sein“, stellte Rolfes klar.
Brandts Abgang zum BVB schlug seinerzeit hohe Wellen. „Julian hat damals das Gefühl gehabt, dass er vielleicht nicht mit uns in der Lage ist, Titel zu gewinnen. Dann ist er zu Borussia Dortmund gegangen, wo wir ihn gern behalten hätten“, so Rolfes. Der heutige Bayer-Funktionär und der Noch-Dortmunder standen in Leverkusen noch zusammen auf dem Rasen.
Rolfes machte dennoch deutlich: „Ich habe immer gesagt, dass ich grundsätzlich bei Rückholaktionen ehemaliger Spieler skeptisch bin.“ Zwei Ausnahme gebe es allerdings: Bei Kai Havertz (FC Arsenal) und Florian Wirtz (FC Liverpool) sehe die Sache anders aus, meinte der Bayer-Funktionär. Julian Brandt aber wird sich im Sommer anderweitig orientieren (müssen).