Vor dem Landgericht Essen beginnt am Freitag (27.3.) der Prozess gegen einen 27 Jahre alten Mann, dem die Staatsanwaltschaft Totschlag und Körperverletzung vorwirft. Er soll an in der Nacht vom 9. auf den 10. Oktober 2025 seine Ehefrau, gleichzeitig Mutter von drei Kindern, erschlagen haben.
Laut Anklageschrift soll der Angeklagte bereits am Abend des 9. Oktober 2025 in der gemeinsamen Wohnung in Barkenberg auf seine Ehefrau eingeschlagen haben. Anschließend sei er nach draußen zu seinem Auto gegangen. Dort sei es zu einem Streit mit einem unbeteiligten Zeugen gekommen, weil der alkoholisierte Angeklagte seinen Wagen mit dem Auto des Zeugen verwechselt habe.
Polizei bemerkte Verletzungen
Die herbeigerufene Polizei habe Blutanhaftungen an den Händen des Mannes und Verletzungen bei der Frau bemerkt, heißt es in der Anklage weiter. Der Angeklagte sei daraufhin der Wohnung verwiesen worden. Die Autoschlüssel sollten bei der Ehefrau bleiben.
Kurz nach Mitternacht soll der Mann dann in die Wohnung zurückgekehrt sein. Nach den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft sei es erneut zu einem Streit um die Herausgabe der Pkw-Schlüssel gekommen. In der Anklageschrift heißt es weiter, der Angeklagte habe wiederholt auf die Frau eingeschlagen und mehrfach geäußert, „dass er sie umbringen werde“.
Die Geschädigte sei durch die Schläge so schwer verletzt worden, dass sie an deren Folgen starb, so die Anklage.
Insgesamt sind zwölf Verhandlungstage bis zum 19. Juni 2026 angesetzt.
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