Ablauf für Steinmeier-Besuch in Dorsten steht fest Mehrere Termine stehen im Zeitplan

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Dorsten.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier besucht Dorsten. © Sven Hoppe/dpa
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Lange wurde aus dem geplanten Besuch von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Dorsten ein Geheimnis gemacht. Seit einiger Zeit planen und organisieren die Verantwortlichen von Bundespräsidialamt, Stadtverwaltung, den beteiligten lokalen Ehrenamtlichen und den weiteren Partnern ein umfangreiches Programm für den Tag, der ganz im Zeichen des ersten bundesweiten „Ehrentages“ (23.5.) und der „Dorstener Tage für das Grundgesetz“ steht.

Mehrere Stationen stehen also auf dem Plan, wenn Frank-Walter Steinmeier für gut vier Stunden Dorsten besucht. Wichtig: Alle Zeitangaben hat das Bundespräsidialamt online unter Vorbehalt veröffentlicht.

Start an der Ursulastraße

Zunächst wird der Bundespräsident um 15.30 Uhr mit Schülerinnen und Schülern Stolpersteine reinigen – an der Ursulastraße 15, also gegenüber des St. Ursula-Gymnasiums.

Danach geht es weiter zum Jüdischen Museum am Südwall. Ab 16 Uhr eröffnet der Bundespräsident die Fotoausstellung „Menschen mit Behinderungen an ihren alltäglichen Orten – ihr Lebensalltag mit Blick auf das Grundgesetz“, gestaltet vom Paul-Spiegel-Berufskolleg und Einrichtungen der Heilerziehungspflege. Zudem stehen eine Führung durch das Museum und der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt auf dem Programm.

Eine Stunde später, um 17 Uhr, trifft der Bundespräsident am Grundgesetzladen an der Suitbertusstraße ein. Es folgt die Eröffnung der Ausstellung „Heimat & Demokratie“, gestaltet von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Petrinum. Im Anschluss daran ist der Gang durch die Innenstadt zum Alten Rathaus entlang einer Menschenkette, die vom St. Ursula-Gymnasium zum Grundgesetzladen führt, geplant.

Andacht in St. Agatha-Kirche

Der größte Termin des Tages wartet ab 18.45 Uhr auf Frank-Walter Steinmeier. In der St. Agatha-Kirche findet dann eine ökomenische Andacht für Ehrenamtliche unter dem Titel „Würde verbindet uns“ statt. Dort wird auch der Bundespräsident kurz sprechen.

„Das Interesse in der Bürgerschaft ist groß, das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik dabei auch einmal persönlich zu erleben“, heißt vonseiten der Dorstener Stadtverwaltung am Freitag (15.5.) in einer Pressemitteilung. Zwar seien die Begegnungen an den Stationen selbst durchgeplant, aber es bestehe auf den Wegen dazwischen die Möglichkeit, den Bundespräsidenten zu sehen.

Diese Chance besteht auch bei der abschließenden Andacht – ohne persönliche Einladung. Der Einlass in die Kirche beginnt um 17.30 Uhr und endet spätestens um 18.30 Uhr. Aber, heißt es weiter in der Pressemeldung: „Je nach Andrang kann ein Zutritt allerdings nicht garantiert werden. Der Einlass wird beendet, sobald alle Sitz- und Stehplätze belegt sind.“ Ein Teil der Plätze ist reserviert für Vertreterinnen und Vertreter der Vereine, Verbände, Gruppen und Institutionen, die an den Tagen des Grundgesetzes beteiligt sind.

Die Dorstener Zeitung überträgt den Gottesdienst kostenlos und live auf ihrer Internetseite.

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