Die Leitung soll von Emsbüren in Niedersachsen bis nach Dorsten führen. „Ein Teilstück des großen Nord-Süd-Korridors für die Wasserstoff-Versorgung von morgen“ nennt Thyssengas das Projekt, mit dem eine Direktverbindung zwischen den Wasserstoffnetzen an der Nordseeküste und im Ruhrgebiet geschaffen werden soll.
Voraussichtlich ab 2030 soll der erste Wasserstoff durch die Leitung geschickt werden, der vor allem von Großabnehmern im Ruhrgebiet genutzt werden dürfte. Seit Februar 2026 liegt für NRW der Beschluss über die Raumverträglichkeitsprüfung vor, wobei im Dorstener Raum immer noch drei mögliche Trassen zur Wahl stehen.
Antragskorridor
Der voraussichtliche Antragskorridor für das Planfeststellungsverfahren führt westlich von Lembeck und westlich des Deutener Ortskerns zum Anschlusspunkt an die dann bestehende Wasserstoffleitung südwestlich des Munitionsversorgungszentrums.
Fragen direkt klären
Bei den Dialogmärkten will Thyssengas mit Interessierten ins Gespräch kommen. „Uns ist es wichtig, dass Menschen vor Ort nicht nur informiert werden, sondern ihre Fragen direkt mit den zuständigen Fachleuten klären können“, sagt Projektleiter Hubert Jesolowitz. Bei den Dialogmärkten stehen Fachexperten an verschiedenen Themeninseln für persönliche Gespräche zur Verfügung, erläutern den aktuellen Planungsstand und beantworten offene Fragen.
Der Dialogmarkt in Dorsten ist für en 20. Mai (Mittwoch) geplant: von 18 bis 21 Uhr im Treffpunkt Altstadt, Geschwister-Scholl-Platz 1.