Mit dem unmittelbar bevorstehenden Start des zweiten Bauabschnitts nimmt die Sanierung der K45 (Ammelner Straße) zwischen Ahaus und Heek weiter Fahrt auf. Und für Autofahrer wird es bald ernst: Eine Vollsperrung ist jetzt noch mit Beginn im März 2026 vom Kreis Borken angekündigt worden.
Am Montag (16. März) laufen die Arbeiten am Radweg im Abschnitt zwischen der Autobahn 31 und der Einmündung Dapperskamp an. Der erste Bauabschnitt vom Kreisverkehr Ahler Straße/Stroot bis zur A31 war – wie geplant – noch vor Weihnachten 2025 abgeschlossen worden.
Acht Wochen Bauzeit
Für den nun startenden Abschnitt kalkuliert der Kreis eine Bauzeit von rund acht Wochen ein. Insgesamt wird der rund 4,5 Kilometer lange Radweg zwischen Heek und Ahaus in drei Bauabschnitten erneuert. Dabei werden etwa 11.000 Quadratmeter Asphalt eingebaut. Wo es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, soll der Radweg auf bis zu 2,50 Meter verbreitert werden, wie der Kreis mitteilt.
Ziel ist es dabei, die Strecke für Radfahrende sicherer und komfortabler zu machen. Die Arbeiten führt eine Firma aus Hopsten aus. Die Gesamtkosten beziffert der Kreis auf gut eine Millionen Euro. 90 Prozent davon würden über das Bundes-Sonderprogramm „Stadt und Land“ gefördert.
Während der Radwegsanierung wird dieser abschnittsweise gesperrt. Der Radverkehr wird über umliegende Straßen umgeleitet. Auch auf der Fahrbahn der Kreisstraße kommt es zeitweise zu Einschränkungen. In den jeweiligen Bauabschnitten wird der Verkehr per Ampel oder Tagessicherung geregelt.
Deutlich gravierender sind die Auswirkungen der angekündigten Fahrbahnsanierung: Ab Donnerstag (26. März) wird ein rund 600 Meter langes Teilstück zwischen Heek und der Autobahnbrücke erneuert. Zusätzlich wird die Asphaltdeckschicht auf der Brücke selbst ausgetauscht.
Vollsperrung
Für diese Arbeiten ist eine Vollsperrung der K45 notwendig. Die Maßnahme soll laut Kreis-Angaben rund drei Wochen dauern, eine entsprechende Umleitung werde während dieser Zeit ausgeschildert.
Die Gesamtfertigstellung der Sanierung ist für Mitte Juli 2026 geplant. Bis dahin müssen sich Verkehrsteilnehmer auf wechselnde Einschränkungen einstellen.