Mit dem Einsatzstichwort „Mehrere Personen eingeklemmt“ sind die Feuerwehreinheiten Isselburg, Anholt und Werth und die Autobahnpolizei am Donnerstag (4. Juni) gegen 13.30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die A 3 in Fahrtrichtung Oberhausen alarmiert worden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Einsatzkräfte kurz vor der Anschlussstelle Hamminkeln.

Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Alleinunfall handelte. Ein Reeser Fahrer und seine Beifahrerin (beide 55) waren mit dem Auto auf der A3 in Richtung Oberhausen unterwegs. Aufgrund regennasser Straße verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug, berichtet die Pressestelle der Polizei Düsseldorf, die für die Autobahn zuständig ist. Die Polizei geht von nicht angepasster Geschwindigkeit aus.
Das Fahrzeug geriet erst rechts in die Leitplanke und kam dann in einem Waldstück vor einem Baum und in einem Wildschutzzaun zu stehen.
Die beiden Reeser wurden schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht, so die Polizei. Anders als zunächst gemeldet, waren sie im Fahrzeug aber nicht mehr eingeklemmt oder eingeschlossen, berichtet die Isselburger Feuerwehr.

Unfallstelle abgesichert
Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr ab, klemmte die Batterie des Unfallwagens ab und entfernte mit einer Kettensäge einen Baum, der auf dem Fahrzeug lag. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte vom DRK-Ortsverein Isselburg sowie vom Rettungsdienst aus den Kreisen Borken und Kleve.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Unter anderem hatte sich ein Pfosten durch das Auto gebohrt. Im Rahmen der Unfallaufnahme war der rechte Fahrstreifen der A 3 bis etwa 15 Uhr gesperrt.