Sonne, Eis – und ganz viel Trinkgeld? Kellner Willi verrät, wer großzügig ist und wer knausert

Kellner Willi Bettermann steht vor dem Eiscafé La Venezia in Unna.
Heinrich-Wilhelm Bettermann, den alle nur als „Willi“ kennen, kellnert seit 1987 für das Eiscafé „La Venezia“, erst in Fröndenberg, heute in Unna. © Marcus Land
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Es ist Welttrinkgeldtag …

Wussten Sie das?

Ist Trinkgeld etwas, wo man sagt: „Ja, das ist für mich im Grunde eine Art von …?“

Heißt das umgekehrt, dass die Leute zufrieden waren, wenn sie etwas geben?

Das kommt vor?

Führt man das dann immer auf sich selbst zurück?

Was ist denn mit dem Punkt? Einige knausern ja auch …

Es gibt ja auch diese Sache mit einer Rechnung von 7,90 Euro. Und einer sagt: „Acht Euro.“

Ärgert man sich? Also, nach dem Motto: Wie kann man nur?

Das ist so, nicht wahr?

Vieles wird ja teurer. Merkt man das? Oder sind Leute, die ein Eis essen gehen, großzügig?

Und wenn jemand großkotzig tut und die Rechnung fast verdoppelt?

Wie ist das überhaupt? Ich habe gesehen, wie Sie mal ganz busy waren. Da kam eine Fahrradgruppe. Da mussten Sie schnell Tische zusammenstellen und plötzlich zwölf Leute auf einmal bedienen …

Zahlt da am Ende eigentlich jeder für sich?

Ist ja auch eher so eine deutsche Sache, oder nicht?

Und wie wird das Trinkgeld bei Kartenzahlung gegeben?

Dann entgeht Ihnen ja etwas …

Was ist, wenn Gäste sagen: „Oh, ich würde gerne ein Trinkgeld geben. Ich habe aber nur einen Zwanziger klein.“ Wird dann bei Ihnen gewechselt?

Und da denkt man sich auch nicht: „Meine Güte, was macht der für einen Umstand daraus?“

Ist das eigentlich auch eine Altersfrage beim Trinkgeld?

Das Trinkgeld kommt also in einen großen Topf?

Sie haben ja auch mal Urlaub …

Und in Holland gehen Sie auch mal ein Eis essen?

Und Sie geben in Holland auch selber Trinkgeld?

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