Bau eines Polizei-Trainingszentrum in Nottuln gestartet Auch der Kreis Borken profitiert

Eine Grafik des neuen Trainingszentrums aus der Luft.
Eine Grafik des neuen Trainingszentrums aus der Luft. © loomn und GMD Architekten
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In Nottuln ist am Mittwoch der Grundstein für das Regionale Trainingszentrum Münsterland gelegt worden. Wie die Polizei Münster mitteilte, beginnt damit die Hochbauphase des Projekts, das auch für Einsatzkräfte aus dem Kreis Borken gedacht ist.

Elf Männer stehen um eine Mauer. Innenminster Herbert Reul versenkt eine Zeitkapsel in der Mauer.
Das Foto zeigt (v.l.n.r.): Polizeipräsident Thomas Kubera (Hamm), Landrat Dr. Martin Sommer (Steinfurt), Michael Mertmann (Volksbank BRAWO eG, Vorsitzender der Geschäftsführung), Landrat Dr. Kai Zwicker (Borken), Polizeipräsidentin Alexandra Dorndorf (Münster), Innenminister Herbert Reul, Landrat Dr. Olaf Gericke (Warendorf), Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr (Coesfeld), Dr. Dietmar Thönnes (Bürgermeister Nottuln) und Stephan Schürmann (BRAWO RE Development Münster GmbH, Geschäftsführer) beim Versenken der Zeitkapsel in den Grundstein.© Pia Jennert Fotografie, Münster

Künftig sollen dort Polizisten aus Münster, Hamm sowie den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf trainieren. Ziel ist es, Einsätze möglichst realitätsnah zu üben und die Handlungssicherheit zu verbessern „Unsere Polizistinnen und Polizisten treten jeden Tag für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ein und riskieren dabei auch ihre Gesundheit. Mit dem regionalen Trainingszentrum schaffen wir optimale Bedingungen, sie auf alle denkbaren Szenarien vorzubereiten“, bentonte NRW-Innenminister Herbert Reul.

Fertigstellung in 2027

Geplant sind fünf Trainingsgebäude mit rund 10.000 Quadratmetern Fläche. Dort sollen unter anderem Einsätze in städtischer Umgebung simuliert werden. Auch moderne Schießanlagen und weitere Übungsbereiche sind vorgesehen. Die Anlage wird von mehreren Polizeibehörden gemeinsam genutzt.

Der Bau liegt nach Angaben der Beteiligten im Zeitplan. Seit Herbst 2025 laufen vorbereitende Arbeiten auf dem rund 33.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen A43 und L844. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Trainingszentrums sind für Sommer 2027 vorgesehen.

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