In Nottuln ist am Mittwoch der Grundstein für das Regionale Trainingszentrum Münsterland gelegt worden. Wie die Polizei Münster mitteilte, beginnt damit die Hochbauphase des Projekts, das auch für Einsatzkräfte aus dem Kreis Borken gedacht ist.

Künftig sollen dort Polizisten aus Münster, Hamm sowie den Kreisen Borken, Coesfeld, Steinfurt und Warendorf trainieren. Ziel ist es, Einsätze möglichst realitätsnah zu üben und die Handlungssicherheit zu verbessern „Unsere Polizistinnen und Polizisten treten jeden Tag für unsere freiheitliche demokratische Grundordnung ein und riskieren dabei auch ihre Gesundheit. Mit dem regionalen Trainingszentrum schaffen wir optimale Bedingungen, sie auf alle denkbaren Szenarien vorzubereiten“, bentonte NRW-Innenminister Herbert Reul.
Fertigstellung in 2027
Geplant sind fünf Trainingsgebäude mit rund 10.000 Quadratmetern Fläche. Dort sollen unter anderem Einsätze in städtischer Umgebung simuliert werden. Auch moderne Schießanlagen und weitere Übungsbereiche sind vorgesehen. Die Anlage wird von mehreren Polizeibehörden gemeinsam genutzt.
Der Bau liegt nach Angaben der Beteiligten im Zeitplan. Seit Herbst 2025 laufen vorbereitende Arbeiten auf dem rund 33.000 Quadratmeter großen Gelände zwischen A43 und L844. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme des Trainingszentrums sind für Sommer 2027 vorgesehen.