Krankenstand im Kreis Borken leicht gesunken Atemwegserkrankungen bleiben Hauptgrund

Eine Frau sitzt im Bett, warm eingepackt, putzt sich die Nase und telefnoiert. Vor ihr ist ein Laptop.
Laut AOK NordWest fehlten Arbeitnehmer im Schnitt 22,9 Tage krankheitsbedingt. (Symbolbild) © picture alliance/dpa/dpa-tmn
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Der Krankenstand im Kreis Borken ist im vergangenen Jahr leicht gesunken. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht der AOK NordWest hervor. Demnach lag der Krankenstand unter den rund 46.600 AOK-versicherten Beschäftigten im Jahr 2025 bei 6,3 Prozent. Das bedeutet, dass im Jahresdurchschnitt an jedem Kalendertag rund 6,3 Prozent der Beschäftigten krankgemeldet waren. 2024 waren es noch 6,4 Prozent. Die AOK spricht trotz des Rückgangs von einem hohen Niveau. Im Schnitt fehlten Arbeitnehmer 22,9 Tage krankheitsbedingt.

„Atemwegserkrankungen machten ein Viertel aller Krankheitsfälle aus und waren mit Abstand wieder der häufigste Grund für eine Krankschreibung“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Michael Faust. Atemwegserkrankungen machten genau 24,8 Prozent aller Fälle aus. Dahinter folgen Muskel- und Skeletterkrankungen (14,5 Prozent), Verdauungserkrankungen (6,8 Prozent) sowie Verletzungen (6,2 Prozent).

Auffällig ist zudem der hohe Anteil an Langzeiterkrankungen: Erkrankungen von mehr als sechs Wochen verursachten 42,6 Prozent aller Fehltage.

Branchen im Vergleich

Im Branchenvergleich verzeichnete das verarbeitende Gewerbe mit 7,2 Prozent den höchsten Krankenstand, teilt die AOK mit. Am niedrigsten lag er bei Banken und Versicherungen mit 4,1 Prozent. Insgesamt bleibt der Kreis Borken mit 6,3 Prozent unter dem Durchschnitt in Westfalen-Lippe (7,1 Prozent). Die durchschnittliche Dauer einer Krankmeldung betrug 10,2 Tage.

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