Zweiräder im Fokus der Polizei Zahlreiche Verstöße im gesamten Kreis Borken

Ein Polizist hält eine Polizeikelle für eine Kontrolle auf einem Parkplatz an der Autobahn.
Die Polizei hatte Anfang Juni vor allem Zweiradfahrer im Blick. © Jan Woitas/dpa
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Wer mit dem Fahrrad, E-Bike, E-Scooter oder Motorrad unterwegs war, geriet Anfang Juni verstärkt in den Blick der Polizei. Bei einer zweitägigen Kontrollaktion im Kreis Borken stellten die Beamten zahlreiche Verkehrsverstöße fest, teilt die Kreispolizeibehörde Borken mit.

Die Kontrollen fanden am 2. und 3. Juni im Rahmen der europaweiten Roadpol-Aktionswoche „Operation 2-Wheeler“ statt. Einsatzkräfte überprüften dabei den Verkehr sowohl im Nord- als auch im Südkreis. Im Mittelpunkt standen Zweiräder aller Art. Kontrolliert wurden aber auch Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer.

329 Mal zu schnell

Die Bilanz zeigt aus Sicht der Polizei, dass es weiterhin viele Regelverstöße im Straßenverkehr gibt. Insgesamt wurden 63 Verstöße festgestellt. In 35 Fällen waren Radfahrer, E-Bike-Fahrer, E-Scooter-Nutzer oder Motorradfahrer betroffen. Weitere 28 Verstöße entfielen auf andere Verkehrsteilnehmer.

Besonders auffällig war die Zahl der Geschwindigkeitsüberschreitungen. Bei Messungen unter anderem in der Nähe von Schulen und Kindergärten registrierte die Polizei 329 Tempoverstöße. Daraus resultierten 80 Ordnungswidrigkeitenanzeigen. Sieben Verkehrsteilnehmer müssen nach Angaben der Polizei mit einem Fahrverbot rechnen. Zudem wurden 249 Verwarnungsgelder ausgesprochen.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 159 Fahrzeuge, darunter 129 Zweiräder.

E-Bike-Unfälle bleiben Thema

Ein Schwerpunkt der Verkehrssicherheitsarbeit liegt im Kreis Borken seit Jahren auf Rad- und E-Bike-Fahrern, teilt die Polizei mit. Hintergrund seien die weiterhin hohen Unfallzahlen in diesem Bereich. Vor allem Unfälle mit E-Bikes würden immer wieder zu schweren Verletzungen führen.

Mit Kontrollen, Präventionsangeboten und Geschwindigkeitsmessungen will die Polizei dazu beitragen, die Zahl dieser Unfälle zu senken. Auch künftig sollen entsprechende Aktionen im Kreisgebiet fortgesetzt werden.

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