„Zieh dich aus wie ‚n Babybell“ Der Ohrwurm, der Schalke und Malle verbindet

Party-Schlagersänger Breitner ist zu Gast in Gelsenkirchen.
Party-Schlagersänger Breitner ist zu Gast in Gelsenkirchen. © René Preuß
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Er klingt wie ein Fußballer, ist aber Party-Schlager: Breitner ist seit diesem Jahr Bierkönig-Künstler – und verdankt einen Teil seines Durchbruchs ausgerechnet Schalke. Im Gespräch erzählt der Sänger, wie sein Song „Babybell“ durch ein simples Wortspiel (Zieh dich aus wie ‚n Babybel und dann, Baby, Baby, bell Wa-wau, wau, wau, wa-wau Zieh dich aus wie ‚n Babybel) zum Ohrwurm wurde.

Der entscheidende Schub kam über Social Media: Videos aus der Schalker Arena, in denen Fans in den Katakomben lautstark „gebellt“ haben, gingen viral. Für Breitner wurde jedes Heimspiel zum Gradmesser – denn: „Wenn Schalke gewinnt, wird mein Song da geknallt.“

Ein Schalke-Fan war der Bremer ursprünglich nicht, im Gegenteil: Alte Transfer-Wunden inklusive. Doch je lauter die Fans seinen Song singen, desto mehr wächst die Sympathie. Aus dem Hype könnte sogar ein Nachfolger entstehen: Sein Track „Mallemaus“ (mit Calvin Kleinen) soll für Schalke zur „Schalke-Maus“ umgedichtet werden – abhängig davon, ob sich Aufwand und Timing lohnen.

Breitner bei Schalke Olé

Privat hat sich für ihn ohnehin alles gedreht: Vor zwei Monaten noch 40-Stunden-Woche im Vertrieb, heute Traumjob mit Bühne, Fahrerei und späten Nächten. Zum Saisonfinale will Breitner möglichst vor Ort sein – und spätestens bei „Schalke Olé“ im Oktober soll auch die Arena seine Bühne werden.

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