Schalke unternimmt neuen Anlauf im DFB-Pokal Teilnehmerfeld ist jetzt komplett

Wie weit kommen wir wohl diesmal im DFB-Pokal? Schalkes Trainer Miron Muslic (r.) und Sportdirektor Youri Mulder sind gespannt.
Wie weit kommen wir wohl diesmal im DFB-Pokal? Schalkes Trainer Miron Muslic (r.) und Sportdirektor Youri Mulder sind gespannt. © KROEGER/RHR-FOTO
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Darum geht‘s:

  • Am 6. Juni ist die Auslosung zur ersten Hauptrunde des DFB-Pokals.
  • Auch Schalke unternimmt dann einen neuen Anlauf in diesem Wettbewerb. In den vergangenen Jahren kamen die Königsblauen nicht über die zweite Runde hinaus.
  • 64 Mannschaften haben sich qualifiziert, jetzt steht auch der 64. und letzte Teilnehmer fest.

Das Erstrundenspiel im DFB-Pokal wird für den FC Schalke 04 das erste Pflichtspiel der kommenden Saison sein – die Erste Liga startet eine Woche später. In den vergangenen Jahren war für die Königsblauen in der zweiten Runde regelmäßig Endstation – in der vergangenen Saison beim SV Darmstadt, wo die Mannschaft von Trainer Miron Muslic mit 0:4 verlor. In der ersten Runde hatte sich Schalke mit 1:0 beim Regionalligisten Lokomotive Leipzig durchgesetzt.

Das Teilnehmerfeld für die kommende Pokalsaison steht nun fest: Die 64 Teilnehmer setzen sich aus allen 36 Mannschaften der Bundesliga und Zweiten Liga sowie den vier besten Teams der 3. Liga der abgelaufenen Spielzeit zusammen. Aufgefüllt wird das Teilnehmerfeld durch die 21 Landespokalsieger und drei zusätzliche Teams aus den Landesverbänden, die die meisten Mannschaften im Spielbetrieb stellen (Bayern, Niedersachsen, Westfalen).

Auch Westfalia Rhynern ist dabei

Als 64. Teilnehmer steht seit Sonntag Westfalia Rhynern als Meister der Oberliga Westfalen fest. Das entschied sich allerdings erst kurz vor dem Ende des letzten Spieltages: Rhynern lag zur Halbzeit beim Absteiger Türkspor Dortmund schon mit 1:3 zurück, während es bei Wattenscheid 09 gegen Lippstadt 0:0 stand. Bei diesem Ausgang wäre Wattenscheid Meister geworden und hätte sich für den DFB-Pokal qualifiziert. Doch Rhynern drehte das Spiel, gewann mit 5:3, in Wattenscheid blieb es vor knapp 4.400 Zuschauern an der Lohrheide beim 0:0. Aufgestiegen in die Regionalliga sind Rhynern und Wattenscheid.

Erste Runde vom 21. bis 24. August

Wie immer gilt bei der Pokalauslosung, die am Samstag, 6. Juni, stattfindet und ab 18 Uhr live im Rahmen der ARD Sportschau übertragen wird: Vereine aus dem Amateurtopf (dem mit Eintracht Braunschweig, der Spvgg Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster auch die Teams auf den Plätzen 15 bis 18 der abgelaufenen Zweitliga-Saison angehören) genießen Heimrecht.

30 Erstrunden-Partien werden im Zeitraum vom 21. bis 24. August steigen. Zudem werden am 1. und 2. September zwei Begegnungen ausgetragen. An diesen Duellen sind die beiden Finalisten des Franz-Beckenbauer-Supercups beteiligt, da sich der Deutsche Meister Bayern München und Vizemeister Borussia Dortmund am 22. August – und damit parallel zur 1. Runde des DFB-Pokals – gegenüberstehen werden.

Der Jubel der anderen: In der vergangenen Saison unterlag Schalke (Foto: Ron Schallenberg) in der zweiten Pokalrunde Darmstadt 98 mit 0:4.
Der Jubel der anderen: In der vergangenen Saison unterlag Schalke (Foto: Ron Schallenberg) in der zweiten Pokalrunde Darmstadt 98 mit 0:4.© KROEGER/RHR-FOTO

Die Erstrunden-Teilnehmer im DFB-Pokal 2026/27 (Ligenzuordnung aus der abgelaufenen Saison):

Erste Bundesliga: Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig, VfB Stuttgart, TSG 1899 Hoffenheim, Bayer Leverkusen, SC Freiburg, Eintracht Frankfurt, FC Augsburg, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Union Berlin, Borussia Mönchengladbach, Hamburger SV, 1. FC Köln, Werder Bremen, VfL Wolfsburg, 1. FC Heidenheim, FC St. Pauli.

Zweite Bundesliga: FC Schalke 04, SV Elversberg, SC Paderborn 07, Hannover 96, SV Darmstadt 98, 1. FC Kaiserslautern, Hertha BSC, 1. FC Nürnberg, VfL Bochum, Karlsruher SC, Dynamo Dresden, Holstein Kiel, Arminia Bielefeld, 1. FC Magdeburg, Eintracht Braunschweig, SpVgg Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf, Preußen Münster.

3. Liga: VfL Osnabrück, FC Energie Cottbus, Rot-Weiss Essen, MSV Duisburg.

Landespokalsieger: Waldhof Mannheim (Baden), TSV 1860 München (unterlegener Finalist in Bayern/Sieger Würzburger Kickers hat sich über die Regionalliga qualifiziert), VSG Altglienicke (Berlin), VfB Krieschow (Brandenburg), SV Hemelingen (Bremen) Eimsbütteler Ballspiel Club (Hamburg), SV Wehen Wiesbaden (Hessen). Hansa Rostock (Mecklenburg-Vorpommern), Viktoria Köln (Mittelrhein), SC St. Tönis (unterlegener Finalist in Niederrhein/Sieger MSV Duisburg hat sich über die Dritte Liga qualifiziert), Lüneburger SK Hansa (Niedersachsen – Amateur-Wettbewerb), SSV Jeddeloh II (Niedersachsen), Eintracht Trier (Rheinland), 1. FC Saarbrücken (Saarland), FC Erzgebirge Aue (Sachsen), Hallescher FC (Sachsen-Anhalt), 1. FC Phönix Lübeck (Schleswig-Holstein), Bahlinger SC (Südbaden), TSV Schott Mainz (Südwest), FC Carl Zeiss Jena (Thüringen), SC Verl (Westfalen), SG Sonnenhof Großaspach (Württemberg).

Oberliga Westfalen (Meister): Westfalia Rhynern.

Vizemeister Regionalliga Bayern: Würzburger Kickers

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