Schalke und der Fall Schallenberg So verlief der letzte Einspruch – und so geht‘s bei Dzeko weiter

Kein Pardon: Schiedsrichter Nicolas Winter hat Ron Schallenerg in Nürnberg die Gelb-Rote Karte gezeigt. Trotz des Schalker Einspruchs blieb es bei einem Spiel Sperre.
Kein Pardon: Schiedsrichter Nicolas Winter hat Ron Schallenberg in Nürnberg die Gelb-Rote Karte gezeigt. Trotz des Schalker Einspruchs und der Selbstkritik des Schiedsrichters blieb es bei einem Spiel Sperre. © RHR-FOTO
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Schalke hat wie erwartet und angekündigt Einspruch gegen die Zwei-Spiele-Sperre von Edin Dzeko nach dessen Roter Karte im Spiel gegen Hannover eingelegt. Was viele S04-Anhänger begrüßen, wenngleich einige auch zu bedenken geben, dass es sich dabei doch wohl eher um einen symbolischen Akt als um eine tatsächliche Erfolgsaussicht handeln würde.

Zu dieser Einschätzung könnte man tatsächlich kommen, wenn man sich den bislang letzten Schalker Einspruch vor dem DFB-Sportgericht anschaut. Ron Schallenberg war in der Saison 2024/25 in Nürnberg mit Gelb-Rot vom Platz gestellt worden, Schalke legte gegen die sich daraus zwangsläufig ergebene Ein-Spiel-Sperre Protest ein und witterte sogar eine reelle Chance – schließlich hatte Schiedsrichter Nicolas Winter zumindest in einer Aussage nach dem Spiel durchblicken lassen, dass er die zweite Gelbe Karte, die den Platzverweis dann nach sich zog, so nicht hätte geben sollen. Aber im finalen DFB-Urteil fand all das keine Berücksichtigung, Schallenberg blieb für ein Spiel gesperrt. Schalke verlor damals in Nürnberg nach 1:0-Führung (mit Schallenberg) in Unterzahl mit 1:3.

Und wie und wann geht es in Sachen Dzeko-Einspruch nun weiter? Schon morgen: Am Donnerstag ist ab 12.30 Uhr vor dem DFB-Sportgericht die mündliche Verhandlung, S04-Sportvorstand Frank Baumann wird in Frankfurt vor Ort sein. Auch Edin Dzeko soll zu Wort kommen, möglicherweise wird er per Video-Schalte an der Verhandlung teilnehmen.

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