Jermaine Jones über Schalke und eine „Mission Impossible“ Dieses Ziel hat er mit Schweinfurt 05

Hospitierte auf Schalke bei Cheftrainer Miron Muslic: Jermaine Jones, jetzt Trainer von Schweinfurt 05.
Hospitierte auf Schalke bei Cheftrainer Miron Muslic: Jermaine Jones, jetzt Trainer von Schweinfurt 05. © KROEGER/RHR-FOTO
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Als Fußballer schonte er auch in seiner Schalke-Zeit weder Gegner noch nicht selbst, seine mitunter rustikale Spielweise kam bei vielen Fans gut an. Von 2007 bis 2014 stand Jermaine Jones beim FC Schalke 04 unter Vertrag, heute ist der 44-Jährige Gegner der Königsblauen – im Testspiel als Trainer des Drittligisten Schweinfurt 05.

Besser formuliert: Des Noch-Drittligisten Schweinfurt 05. Denn bei 16 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer ist der Klassenerhalt für das Schlusslicht wohl kaum noch zu schaffen. Jones hat im Februar quasi eine „Mission Impossible“ übernommen. Aber wie schon zu seiner aktiven Zeit als Spieler ist aufgeben für Jones keine Option.

„Wir geben uns nicht auf“

„Tabellarisch sind wir immer noch recht abgeschlagen, aber wir geben uns nicht auf, wollen Punkte gutmachen und es unseren Gegnern nicht leicht machen. Unser Ziel ist es, dass die Stadt wieder stolz auf die Mannschaft sein kann – unabhängig vom Saisonausgang. Wir wollen positiv nach vorne blicken und versuchen, jeden Tag besser zu werden“, so Jones auf schalke04.de. Was am Saisonende dabei rauskäme, stünde noch in den Sternen – sowohl was die Zukunft des Vereins als auch die persönliche des Coaches angeht. Und tatsächlich macht Schweinfurt unter der Regie von Jones Fortschritte: Beim 3:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart II habe die Mannschaft laut Jones „das beste Spiel gezeigt, seit ich da bin“.

An seine Zeit auf Schalke denkt Jones gerne zurück: „Ich bin super dankbar für diese Zeit, auch für die Spiele in der Champions League oder dafür, dass ich mit Jungs wie Manuel Neuer, Raúl, Marcelo Bordon, Jefferson Farfan, Christian Pander oder Kevin Kuranyi zusammenspielen durfte. Die Liste ist noch viel länger – es tut mir fast leid, dass ich nicht jeden einzeln aufzählen kann. Mit solchen Spielern die Kabine zu teilen, ist einfach eine tolle Erfahrung.“

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