Karaman ist Schalkes Mann des Monats Aufstieg, Titel, Auszeichnung - königsblauer Mai

Kenan Karaman ist „Player of the saison“ und wird gefeiert. 
Kenan Karaman ist „Player of the saison“ und wird gefeiert. © KROEGER/RHR-FOTO
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Kenan Karaman bleibt das Gesicht des königsblauen Erfolgs: Wie schon im April haben die Fans des FC Schalke 04 in einer Abstimmung auf der Schalke-Webseite den Kapitän auch im Mai zum „Schalker des Monats“ gewählt.

Hinter dem 32-Jährigen landete Soufiane El-Faouzi mit 19 Prozent auf Rang zwei. Platz drei ging an Adil Aouchiche (16 Prozent), Hasan Kuruçay wurde Vierter (3 Prozent). Ein Ergebnis, das nicht nur die Formkurve des Teams, sondern vor allem Karamans Ausnahme-Monat abbildet.

Aufstiegstreffer und Meisterstück

Der Mai wurde für Karaman zur persönlichen Highlight-Sammlung: Am 2. Mai schoss er die Königsblauen mit seinem 1:0-Siegtreffer gegen Fortuna Düsseldorf zum Aufstieg – und zugleich zur Zweitliga-Meisterschaft. Wenig später legte die DFL nach: In einem Online-Voting wurde der Schalker Kapitän zum „Player of the Season“ gewählt. Auch abseits des Rasens setzte Schalke ein Zeichen: Am Tag nach dem letzten Saisonspiel gegen Eintracht Braunschweig (1:0) verewigte sich Karaman gemeinsam mit Cheftrainer Miron Muslic stellvertretend für die Mannschaft im Goldenen Buch der Stadt Gelsenkirchen.

Kenan Karaman jubelt vor der Fan-Kurve. 
Kenan Karaman jubelt vor der Fan-Kurve.© KROEGER/RHR-FOTO

Der Mai war das Schaufenster – die Basis entstand über die komplette Spielzeit. Karaman führte Schalke in 31 Partien als Kapitän aufs Feld, erzielte 14 Tore und bereitete fünf weitere Treffer vor. Neben dem Aufstiegsschuss gegen Düsseldorf lieferte er in Schlüsselspielen: bei Dynamo Dresden (1:0), gegen den SC Paderborn 07 (2:1), bei Holstein Kiel (2:1), gegen den Karlsruher SC (1:0) sowie mit einem Doppelpack beim 1. FC Magdeburg (2:0).

Die Zahlen unterstreichen seinen Wert: 2710 Minuten stand Karaman auf dem Platz, kam auf 77 Torschüsse, 7 Vorlagen und einen xGoals-Wert von 12,63. Auffällig: seine Arbeitsrate. Mit 331,54 Kilometern Laufleistung setzte er im Schalker Kader auch physisch Maßstäbe.

Steigerung zur Vorsaison

Im Vergleich zur Vorsaison legte Karaman in mehreren Bereichen zu: mehr Spielzeit (2710 statt 2495 Minuten), mehr Vorlagen (7 statt 4), höherer xGoals-Wert (12,63 statt 9,51) und deutlich mehr Laufleistung (331,54 statt 294,26 Kilometer). Bei den Toren blieb er nahezu konstant (14 nach zuvor 13).

Zum ligaweiten Maßstab in Sachen Torquote fehlte dennoch etwas: Fürths Top-Torjäger Noel Futkeu kam in 2704 Minuten auf 19 Treffer (xGoals 17,07) bei 64 Torschüssen und 6 Vorlagen. Karaman wiederum brachte es auf mehr Abschlüsse (77) und die deutlich höhere Laufleistung (331,54 km gegenüber 300,64 km) – ein Profil, das weniger nach purem Strafraumstürmer und mehr nach kompletter Offensiv-Führungsfigur aussieht.

Unterm Strich passt das Fanvoting ins Gesamtbild: Schalke ist aufgestiegen – und Karaman war über Monate der Mann, der Leistung, Verantwortung und entscheidende Momente zusammenführte.

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