Auch wenn die königsblaue U23 keine Chance mehr hat, den Aufstieg zu schaffen, ist das Regionalliga-Finale beim 1. FC Köln (Sa. 14 Uhr) alles andere als bedeutungslos. Denn die Schalker haben die Möglichkeit, ihren dritten Tabellenplatz zu verteidigen. In dem Fall wären die Königsblauen hinter Meister Fortuna Köln und dem Zweiten Rot-Weiß Oberhausen auch bestes U23-Team in der West-Staffel. Vor dem letzten Spieltag sind die U23-Teams von Schalke, Borussia Dortmund (4.) und Borussia Mönchengladbach (5.) punktgleich (je 58).
Dann wird auch Trainer Jakob Fimpel in Köln wieder an der Seitenlinie stehen. Am vergangenen Spieltag, beim 1:0-Sieg über den 1. FC Bocholt, wurde Fimpel von seinen Co-Trainern Pierre-Michel Lasogga und Tomasz Waldoch vertreten. Die beiden hatten bereits unter der Woche das Sagen auf dem Trainingsplatz gehabt, weil Fimpel für den DFB-Pro-Lizenz-Lehrgang in Spanien unterwegs war.
Viel Arbeit vor der Brust
Für die Spieler geht es nach dem letzten Regionalligamatch direkt in den Urlaub. Die sportliche Leitung wird dagegen noch viel Arbeit in den Kader für die neue Saison investieren müssen. Zahlreiche Personalfragen sind noch offen. Auch bei Spielern, die über das Saisonende noch vertraglich an Schalke 04 gebunden sind, ist es noch längst nicht klar, ob sie in Gelsenkirchen bleiben. So sagte Tidiane Touré auf der Schalker Homepage: „Wie es für mich im Sommer weitergeht, kann ich im Moment noch nicht genau sagen. Ich habe einen Vertrag bis 2028, aber vieles wird sich erst in den kommenden Wochen entscheiden. Ich bekomme regelmäßig Feedback und konzentriere mich darauf, weiter Gas zu geben und mich bestmöglich zu zeigen“.
Insgesamt gesehen war es eine sehr gute Saison für Schalkes Zweitvertretung, unabhängig davon, mit welchem Ergebnis die Schalker aus Köln zurückkehren. Lange Zeit spielten die Königsblauen um den Aufstieg mit und reichten sogar die Lizenzunterlagen für die 3. Liga ein. Erst ab dem Frühjahr verlor die Fimpel-Elf punktemäßig an Boden, auch bedingt durch zahlreiche Verletzungen.