Olaf Thon wird heute „60“. Eine gute Gelegenheit, auf eine große Karriere zurückzublicken. Die wäre im Alter von neun Jahren fast schon beendet gewesen.
Als ein Schalke-Fan neulich beim Training erfuhr, dass Olaf Thon am 1. Mai „60“ wird, ist er aus allen Wolken gefallen. Das könne doch nicht wahr sein – für ihn wäre Olaf Thon immer noch der „Thöni“, den er als Teenager auf Schalke hat spielen sehen. Wie viel „Thöni“ steckt denn tatsächlich noch in Olaf Thon?
Und Sie sind selbst noch am Ball?
Waren die dafür verantwortlich, dass vielleicht sogar noch mehr drin gewesen wäre – trotz des WM-Titels 1990, des Uefa-Cup-Sieges und zweier Pokalsiege mit Schalke sowie drei Meistertiteln mit den Bayern?
Da spielten Sie noch in der Jugend der STV Horst-Emscher…
Und dann wurden es 19 Profi-Jahre, die ersten und letzten auf Schalke, zwischendurch sechs Jahre bei den Bayern. Die Schalker Jahre waren sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang geprägt von Rudi Assauer.
Hatte Günter Eichberg diesen Plan nicht schon 1992?
Bei den Bayern hatten Sie es nach Rudi Assauer mit Uli Hoeneß mit einem anderen großen Manager der Branche zu tun. Ihre Erinnerungen?
Und: Wann hat es Klaus Augenthaler erfahren?
Rudi Assauer, Uli Hoeneß – da gab es sicherlich viel Anschauungsunterricht. Warum hat man Sie nach Ihrer aktiven Laufbahn nicht auf einer ähnlichen Position, ob nun als Manager oder Sportdirektor, gesehen?
Wehmut, dass es weder mit der Manager- noch mit der Trainerkarriere so richtig vorangekommen ist?
Sind Sie vielleicht insgesamt zu diplomatisch, um für diese Positionen notwendige harte Entscheidungen zu treffen?
Immerhin fiel in Ihre Amtszeit im Jahr 2006 die Trennung von Rudi Assauer. Wie schwer fiel es Ihnen, gegen „Ihren“ Manager abzustimmen?
Kleine Kurzfrage-Runde mit 04 Fragen zum Abschluss: Ihre besten Trainer in 19 Profi-Jahren?
Die besten Mitspieler?
Ihr bestes Spiel? Wir ahnen es…
Wie groß war die Sorge um Schalke vor allem in den letzten beiden Jahren, wie groß ist die Freude jetzt?