Plötzliche Spielunterbrechung auf Schalke Das steckte hinter dem „Pfiff des Tages“

Schiedsrichter Tobias Reichel (hier in einer anderen Szene in der ersten Halbzeit) unterbrach die Partie in der zweiten Hälfte wegen eines „Eingriffs von außen“. Das sorgte sowohl bei Bielefelder (Foto) als auch bei Schalker Spielern zunächst für Verwirrung.
Schiedsrichter Tobias Reichel (hier in einer anderen Szene in der ersten Halbzeit) unterbrach die Partie in der zweiten Hälfte wegen eines „Eingriffs von außen“. Das sorgte sowohl bei Bielefelder (Foto) als auch bei Schalker Spielern zunächst für Verwirrung. © KROEGER/RHR-FOTO
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Es stand zwar 1:0 für Schalke, aber so ganz sicher konnten sich die Königsblauen ihrer Sache noch nicht sein. Schließlich hatten sie in den ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit einige Chancen liegengelassen und Bielefeld war drauf und dran, doch noch einmal Morgenluft zu wittern. Kein Wunder also, dass viele Schalke-Fans ein ungutes Gefühl hatten, als der Ball in der 70. Minute durch den Schalker Strafraum segelte – und Schiedsrichter Tobias Reichel die Partie plötzlich unterbrach.

Spontaner Gedanke: Hat Reichel etwa irgendwas gesehen, was einen Elfmeterpfiff rechtfertigte? Auch die Spieler auf dem Platz waren zunächst ratlos, warum Reichel das Spiel unterbrochen hatte. Dann trommelte der Schiedsrichter die Anwesenden zusammen und begründete seinen „Pfiff des Tages“.

„Eingriff von außen“

Offenbar hatte es in besagter Szene „Konkurrenz“ für den Unparteiischen gegeben. Irgendwo aus der Südkurve muss laut Reichel ein Pfiff eines Zuschauers gekommen sein. Schalkes Mittelfeldspieler Ron Schallenberg: „Der Schiedsrichter hat das Spiel unterbrochen, weil er den Pfiff als einen Eingriff von außen gewertet hat.“

Schalkes Fans und Spieler konnten also aufatmen. Weiter ging es nämlich mit einem Schiedsrichter-Ball – deutlich außerhalb des Strafraums. Es blieb am Ende beim 1:0 für Schalke.

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