Schalke 04 erzielte in der Hinrunde (1. Juli bis 31. Dezember) einen Konzernjahresüberschuss von 2,5 Millionen Euro (Vorjahreszeitraum: 6,6 Millionen) und liegt damit im prognostizierten Korridor für die Saison. Der Umsatz betrug 83,5 Millionen Euro (95,0 Millionen Euro). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der geringeren Anzahl von Sonderveranstaltungen in der Veltins-Arena im Vergleich zur Hinrunde 2024/2025).
„Das Ergebnis ist absolut im Rahmen unserer Erwartungen“, so Christina Rühl-Hamers, Mitglied des Vorstands und zuständig für den Bereich Finanzen. „Erfreulich ist, dass sich die angekündigte Trendwende im Sponsoring in den Zahlen widerspiegelt“. In den Bereichen Sponsoring (20,4 Millionen Euro, Vorjahr 18,2 Millionen) und Merchandising (11,2 Millionen / Vorjahr: 9,4 Millionen) legten die Umsatzerlöse zu.
Negatives Eigenkapital sinkt
Bei einem Verbleib in der 2. Liga ist die Prognose im Geschäftsjahr 2025/2026 ein ausgeglichenes Konzernjahresergebnis bis hin zu einem Konzernjahresgewinn im einstelligen Millionenbereich. Für den Fall eines sportlichen Aufstiegs in die Bundesliga prognostiziert der Verein wiederum einen Konzernjahresfehlbetrag im niedrigen einstelligen Millionenbereich bis hin zu einem ausgeglichenen Ergebnis wegen aufstiegsbedingter Prämien.
Aufgrund des Konzernhalbjahresüberschusses reduziert sich der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von 99,1 Millionen Euro (Stand 30. Juni 2025) auf 96,6 Millionen. Die Nettofinanzverbindlichkeiten sind im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 stichtagsbedingt von 110,8 Millionen auf 116,4 Millionen Euro gestiegen. Schalke 04 geht von einem konstanten Niveau zum Ende des Geschäftsjahres 2025/2026 aus.

Rühl-Hamers: „Dank unserer Anstrengungen im Gesamtverein werden wir die Eigenkapitalregel der DFL auch für 2025 erfüllen – das gibt uns Sicherheit für die nächste Saison.“ Grundlage ist die im Dezember 2025 von der DFL-Vollversammlung beschlossene Anpassung der Lizenzierungsordnung, die neben einer jährlichen auch eine Dreijahresbetrachtung umfasst – in diesem Fall 2023 bis 2025. Die Eigenkapitalregel gilt auch dann als erfüllt, wenn sich die negative Nettoeigenkapitalposition über einen Zeitraum von drei Jahren im geforderten Umfang verbessert und sich dabei in keinem der drei Jahre gegenüber dem Vorjahr verschlechtert hat.