Der „El-Fischer“-Moment und Karius als Rückhalt Legenden-Talk nach Elversberg

Die Fußball-Legenden Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer sprechen im Legenden-Talk über den FC Schalke 04.
Die Fußball-Legenden Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer sprechen im Legenden-Talk über den FC Schalke 04. © René Preuß
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Schalke 04 hat im Spitzenspiel bei der SV Elversberg ein Ausrufezeichen gesetzt – und zwar eines, das selbst in Unterzahl nicht verwischt. Nach frühem 0:1, einem aus Schalker Sicht vermeidbaren Standard-Konter und einer Gelb-Roten Karte, die Klaus Fischer als „Frechheit“ bezeichnet, drehte Königsblau die Partie dennoch zum 2:1-Auswärtssieg.

Für die Vereinslegenden Kalus Fischer und Rüdiger Abramczyk war vor allem die Reaktion entscheidend: aggressives Pressing von Beginn an, kein Zurückweichen – und eine Mannschaft, in der „jeder für jeden rennt“. Bemerkenswert: Schalke musste auf mehrere Stammkräfte verzichten, doch die Nachrücker lieferten. Abramczyk lobte insbesondere die Ordnung und den Einsatz, auch als ein Mann fehlte. Elversberg hingegen habe die Überzahl kaum ausgespielt und sich beim entscheidenden Gegentreffer selbst auskontern lassen.

Zum Symbol des Tages wurde ein akrobatisches Tor, das prompt den Spitznamen „Soufiane El-Fischer“ nach sich zog: Fischer betonte den Mut – und dass am Ende nur eines zähle, „wichtig ist das Tor“. Rückhalt gab erneut Keeper Karius, der laut Abramczyk „von Spiel zu Spiel Punkte rettet“.

Früh Druck machen

Neun Spiele ohne Niederlage nähren den Aufstiegsoptimismus. Doch die nächste Aufgabe birgt eine klassische Falle: Zuhause gegen Preußen Münster. Fischer warnt vor Überheblichkeit – vor 62.000 Zuschauern werde Münster „alles reinhauen“. Schalke müsse früh Druck machen, konsequent bleiben und die Heimspiele „ziehen“.

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