Fischer schimpft: „Den Keller zuschütten“ Legenden-Talk nach dem Spiel gegen Hannover

Die Fußball-Legenden Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer sprechen im Legenden-Talk über den FC Schalke 04.
Die Fußball-Legenden Rüdiger Abramczik und Klaus Fischer sprechen im Legenden-Talk über den FC Schalke 04. © René Preuß
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Der FC Schalke 04 hat im Aufstiegsrennen zwei Zähler aus der Hand gegeben. Beim 2:2 gegen Hannover 96 reichte eine dominante erste Halbzeit nicht – nach einem umstrittenen Platzverweis kippte die Partie, der Ausgleich fiel in der Nachspielzeit.

Für Klaus Fischer war die Sache lange klar: Schalke sei „bis zur 2:0-Führung die klar bessere Mannschaft“ gewesen, Hannover habe „überhaupt keine Chance“ gehabt. Auch Rüdiger Abramczik lobte den Auftritt: „Die Mannschaft hat toll gespielt, super gespielt.“ Gerade die Aggressivität und das weitgehende Schließen der Außenbahnen gefielen dem früheren Flügelspieler.

Karius herausragend

Doch schon früh zeigte sich laut Abramczik ein Muster, das ihn „schon ein paar Mal“ gestört habe: Schalke lasse zu Beginn zu viel zu, gleich mehrfach seien Hannovers Angreifer durchs Zentrum in Abschlusspositionen gekommen. Dass es nicht früher klingelte, lag für ihn – wie für Fischer – am starken Torwart: Karius hielt mehrfach herausragend, inklusive Elfmeter.

Der Wendepunkt aus Sicht der Legenden: der Platzverweis gegen Schalke. Fischer sprach von keiner Absicht, der Spieler habe „sich auf den Ball konzentriert“ und den Gegner nicht bewusst getroffen. Abramczik sah es ähnlich: „Der drehte sich und der hat ihn ja nicht gesehen.“ Im Stadion sei die Szene zunächst gar nicht als „großes Ding“ wahrgenommen worden – bis Rot gezückt wurde.

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