Kevin Müller im Fokus - Timo Becker im Schalke-Modus „Die Saison ist noch nicht vorbei“

Timo Becker crasht das Interview mit Schalke-Torhüter Kevin Müller.
Timo Becker crasht das Interview mit Schalke-Torhüter Kevin Müller. © René Preuß
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Der Kurztrip nach Ibiza ist abgehakt, am Trainingsplatz in Gelsenkirchen zählt wieder der Alltag: Schalke bereitet sich auf das Auswärtsspiel am Samstagabend in Nürnberg vor. Sportlich geht es für beide Teams zwar nicht mehr um den Auf- oder Abstieg, doch Kevin Müller macht klar, dass die Königsblauen nach der Aufstiegs- und Meisterfeier nicht in den „Sommerkick“-Modus verfallen dürfen. „Spaß hatten wir jetzt genug“, sagt der Torhüter – und verweist auf den eigenen Anspruch sowie darauf, dass „ein paar Leute hingucken“ werden. Für Schalke stehen schließlich noch zwei Partien an, zudem fällt in der öffentlichen Wahrnehmung schnell ein Urteil, wenn die Spannung nachlässt. Es gibt aber auch noch Timo Müller, der mit einem gewaltigen „Schaaaaalke“-Ruf das Interview crasht.

In Nürnberg dürfte Müller im Tor stehen, weil Loris Karius „aus bekannten Gründen“ in der Heimat ist. Für den von Heidenheim ausgeliehenen Keeper ist es damit auch persönlich ein besonderes Spiel – nicht zuletzt, weil seine Zukunft offen ist. Der 33-Jährige betont, wie herzlich er auf Schalke aufgenommen worden sei, und verschweigt seinen Wunsch nicht: Er könne sich „sehr, sehr gut vorstellen“, zu bleiben. Entscheiden müssten aber mehrere Parteien.

Dass ihn der Moment auf Schalke emotional packt, daraus macht Müller keinen Hehl – ob beim Warmmachen mit „seinem“ Lied oder beim Rückblick auf ein Jahr voller Höhen und Tiefen. Genau diese Mischung aus Freude und Professionalität soll nun auch in Nürnberg sichtbar werden.

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