Der FC Schalke 04 geht mit Rückenwind in den 30. Spieltag der 2. Bundesliga: Am Sonntag (13.30 Uhr) kommt Preußen Münster in die Veltins-Arena – und Trainer Miron Muslic rechnet mit einem Gegner, der sich unter dem neuen Chefcoach Alois Schwarz deutlich verändert hat. Münster agiere nicht mehr wie gewohnt, sondern setze zuletzt auf eine klar stabilisierte Defensive aus einem kompakten 5-3-2, mit Fokus auf Umschaltmomente. Die jüngsten Ergebnisse – ein 0:0 in Kiel und ein weiteres Zu-null-Spiel – seien ein Hinweis darauf, wie schwer der Block zu bespielen werden kann.
Für Schalke bedeutet das vor allem: Ruhe bewahren. Muslic fordert Geduld, aber ohne von den eigenen Prinzipien abzuweichen. „Keine Extra-Dinge“, kein erzwungener Zauberpass – vielmehr kontrollierter Ballbesitz, klare Abläufe und konsequentes Bespielen der Räume, wie zuletzt bereits gegen ähnlich defensive Gegner.
Personell gibt es eine wichtige Nachricht: Kenan Karaman wird fit sein und die Mannschaft als Kapitän aufs Feld führen. Edin Dzeko macht in der Reha Fortschritte. Muslic betont zudem die Bedeutung der Kaderrollen – exemplarisch am starken Startelf-Comeback von Felipe Sanchez. Insgesamt setzt Schalke auf Fokus und Begeisterung: Die Mannschaft sei gefestigt, geschlossen – und habe „absolute Lust auf das Gewinnen“.