Schalker A-Jugend steht unter Erfolgsdruck Frühes Scheitern in der Nachwuchsliga droht

Norbert Elgert hofft auf ein Erfolgserlebnis in Wolfsburg.
Norbert Elgert hofft auf ein Erfolgserlebnis in Wolfsburg. © Tim Rehbein/RHR-FOTO
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Mit einem Spitzenteam der Liga bekommt es Schalkes U19 zu tun: Die Mannschaft von Trainer-Legende Norbert Elgert ist am Sonntag um elf Uhr im AOK-Stadion zu Gast beim VfL Wolfsburg. Die „Wölfe“ haben als Spitzenreiter der Hauptrunden-Gruppe B der Nachwuchsliga nach vier Spielen neun Punkte auf dem Konto, Schalke hat drei Partien absolviert und dabei erst einen Zähler eingefahren.

Nach der 1:4-Derbyniederlage am Sonntag sollte der Schalker Nachwuchs also so langsam mal den ersten Sieg einfahren, um sich noch für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren. In der Sechser-Gruppe liegt Schalke auf Platz fünf, die ersten vier Mannschaften qualifizieren sich für die Endrunde. Ein frühes Aus wäre angesichts der Erfolgsbilanz der vergangenen Jahre eine negative Überraschung. Die aktuelle Tabellenkonstellation zeigt aber auch, wie hart der Konkurrenzkampf geworden ist.

Wolfsburg in Bestbesetzung

Der Start der Hauptrunde hätte dagegen für das Team von Wolfsburgs Coach Niklas Bräuer kaum besser sein können: Nach vier Spieltagen führen die Jungwölfe die Tabelle mit neun Punkten an. „Wir wollen daran anknüpfen, was wir in den vergangenen Wochen gemacht haben. Wir sind gut im Flow, haben eine gute Stimmung in der Gruppe und freuen uns auf das erste von vier aufeinanderfolgenden Heimspielen“, sagt der U19-Trainer auf der Homepage der Niedersachsen. Die bisherigen Heimspiele der Hauptrunde konnten die VfL-Junioren gegen Borussia Dortmund (4:0) und Holstein Kiel (8:0) deutlich gewinnen.

Für Bräuer ist das jedoch kein Grund, den Gegner am Sonntag zu unterschätzen: „Wir kennen Norbert Elgert und wissen, wie er seine Jungs einstellt. Da sind immer Mentalität, Charakter und aggressives Verteidigen zu sehen.“ Die Grün-Weißen stellen sich auf einen Gegner ein, der neben individueller Klasse noch dazu Charakterspieler mitbringt. Bräuer, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, rechnet daher mit einem „Fight“: „Ich gehe davon aus, dass es über 90 Minuten im AOK Stadion brennen wird. Umso wichtiger ist es, dass wir unser Spiel auf den Platz bekommen.“

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