So denkt Lilien-Trainer Kohfeldt über Schalke 04 Darmstadt baut auf seine Heimstärke

Florian Kohfeldt hat Darmstadt zu einer Spitzenmannschaft der 2. Liga geformt. 
Florian Kohfeldt hat Darmstadt zu einer Spitzenmannschaft der 2. Liga geformt. © RHR-FOTO
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Wenn der FC Schalke 04 nach Südhessen reist, um beim SV Darmstadt 98 anzutreten, treffen am Samstagabend (20.30 Uhr) der Tabellenführer und der Zweitplatzierte aufeinander. Offensivstarke „Lilien“ gegen defensiv stabile Königsblaue – so könnte die Überschrift vor diesem Duell lauten. Zum zweiten Mal stehen sich dabei in der laufenden Zweitliga-Saison Platz eins und zwei gegenüber. Am 14. Spieltag war das der Fall, als sich der FC Schalke 04 mit dem SC Paderborn duellierte und die Ostwestfalen an der Tabellenspitze ablöste.

Neben all denen, deren Herzen für Königsblau schlagen, bedauert auch Lilien-Trainer Florian Kohfeldt die Sperre von Schalkes Ausnahmestürmer Edin Dzeko. „Ob das gut oder schlecht für uns ist, das weiß ich nicht. Ich bin ganz ehrlich: Das ist aber vielleicht auch ein bisschen mein kindlicher Blick auf Fußball und nicht mein analytischer Trainerblick. Ich hätte mich sehr gefreut, gegen ihn zu spielen“, so der Darmstädter Coach gegenüber dem Hessischen Rundfunk.

„Lilien“ schwer ausrechenbar

„Ich glaube, das geht vielen in der Mannschaft so“, sagte der Darmstädter Coach. „Das sind aktuell die beiden tabellarisch besten Mannschaften der Liga. Und am schönsten wäre es, wenn beide in Bestbesetzung spielen könnten. Aber es ist schon ein Faktor, dass er nicht da ist, keine Frage“, so der 43-Jährige. Moussa Sylla wird den Platz von Edin Dzeko einnehmen.

Kohfeldt ist sich sicher, „dass sich das Schalker Spiel ein Stück weit verändern wird“, durch die Džeko-Abwesenheit im Sturmzentrum. „Man muss schon sagen, dass sich, wenn er da ist, ihr Offensivspiel verändert hat, aber auch ihr Defensivspiel“, so der Trainer des Tabellenzweiten.

Im DFB-Pokal war für Schalke in Darmstadt Endstation. Hier jubelt Isac Lidberg.
Im DFB-Pokal war für Schalke in Darmstadt Endstation. Hier jubelt Isac Lidberg.© KROEGER/RHR-FOTO

Unter Kohfeldt hat sich Darmstadt inzwischen zu einer schwer ausrechenbaren Mannschaft entwickelt, die verschiedene Spielstile ganz gut beherrscht und sich nicht zu schade ist, Formation und Taktik am Gegner auszurichten. „Wenn ich zusammenfasse, wie meine Trainerkollegen uns beschreiben“, berichtet der Coach, „dann hat man über uns schon alles gehört in dieser Saison: dass wir aus dem Ballbesitz Tempoaktionen kreieren können, dass wir bei Standards gefährlich sind, dass wir umschalten und auch mal direkt in die Tiefe können. Ich begreife das als ziemliches Kompliment.“

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