Knapp 200 Personen waren beim Schalker Mitgliederkongress in der Veltins-Arena dabei. Zu sechs verschiedenen Workshop-Themen gab es einen intensiven Austausch. Der Club-Mitglieder-Dialog hat sich mittlerweile etabliert. Seine Bedeutung betonte Schalkes Vorstandsvorsitzender Matthias Tillmann: „Wir sind ein eingetragener Verein – zu 100 Prozent. Wir sind der viertgrößte Verein in Europa und der einzige, der als e. V. am Spielbetrieb teilnimmt. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal, das wir leben wollen. Deswegen sind wir heute hier, denn diese Unabhängigkeit ist uns wichtig und die wollen wir auch bewahren.“
Um die Teilnehmenden inhaltlich abzuholen, erläuterte er die Kernthemen, auf die sich der FC Schalke 04 fokussiert. Neben dem Sport, der an erster Stelle steht, sind das vor allem die Bereiche Schalke-Erlebnis, Berger Feld und Digitalisierung. Viele Schnittmengen ergaben sich zu den Workshop-Themen, die Sebastian Buntkirchen, Direktor Fankultur & Nachhaltigkeit, Thomas Kirschner, Leiter Fankultur, und Moderator Prof. Dr. Karl-Martin Obermeier vorstellten, um die Mitglieder auf die Arbeit in den Gruppen vorzubereiten und den Veranstaltungsablauf zu erläutern.
Ideen helfen für die Zukunft
Denn so Buntkirchen: „Die Veranstaltung lebt davon, dass unsere Mitglieder die Möglichkeit haben, unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen einzubringen. Der offene Austausch macht den Tag so wertvoll, sowohl für die Mitglieder als auch für uns als Verein. Die vielen Ideen, Anregungen und auch kritischen Hinweise helfen uns dabei, Königsblau gemeinsam weiterzuentwickeln und besser zu machen.“
Bereits bei der Anmeldung konnten die Mitglieder persönliche Schwerpunkte setzen und wählten unter folgenden Workshops: Fankultur, Fanclubkultur, #STEHTAUF, Familien auf Schalke, Auswärtsspiele und Barrierefreies Schalke. Zahlreiche Mitarbeitende des Vereins moderierten und begleiteten die Workshops. Durch ihre tägliche Arbeit in den jeweiligen Themenfeldern konnten sie Einblicke in aktuelle Entwicklungen geben und gemeinsam mit den Teilnehmenden mögliche Perspektiven diskutieren.

Im Anschluss an den Mitgliederkongress werden die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen ausgewertet. Der Verein prüft die eingebrachten Vorschläge und bewertet deren mögliche Umsetzung. Ziel ist es, konkrete Impulse aus der Vereinsfamilie aufzunehmen und, sofern realisierbar, in zukünftige Entwicklungen einfließen zu lassen.