Für Schalke ist auch ein Sofa-Aufstieg möglich Das Restprogramm der Spitzenmannschaften

Volle Konzentration auf das Samstag-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf: Schalke-Verteidiger Hasan Kurucay.
Volle Konzentration auf das Samstag-Spiel gegen Fortuna Düsseldorf: Schalke-Verteidiger Hasan Kurucay. © KROEGER/RHR-FOTO
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Was für ein Statement: Durch den 3:2-Sieg in Paderborn nach 0:2-Rückstand hat sich Schalke nicht nur in eine noch bessere Ausgangslage gebracht als vorher ohnehin schon, sondern für neu gemischte Karten im Aufstiegsrennen gesorgt. Denn in Hannover und Elversberg war man garantiert nicht böse, dass die Paderborner in dem Gipfeltreffen ordentlich Federn lassen mussten. Denn nun können sowohl die Niedersachsen als auch die Saarländer ebenfalls auf einen direkten Aufstiegsplatz spekulieren.

Klarer Aufstiegsfavorit ist spätestens seit Sonntag aber der FC Schalke 04, übrigens seit elf Spieltagen ungeschlagen. Sogar der mit solchen Aussagen sonst sehr vorsichtige Miron Muslic hat in Paderborn seine Zurückhaltung aufgegeben. „Das lassen wir uns nicht mehr nehmen“, kündigte Schalkes Cheftrainer an, der mit seiner Mannschaft am liebsten schon am Samstag den dann alles entscheidenden Schritt Richtung Aufstieg machen würde. Dann kommt Fortuna Düsseldorf in die Veltins-Arena, Schalke bereitet sich auf einen großen Fußball- und Feier-Abend vor. Nicht aus Überheblichkeit übrigens, sondern weil man vor allem aus Sicherheitsgründen halt gewisse Vorbereitungen treffen muss.

Erster Matchball gegen Düsseldorf: Schalke-Angreifer Adil Aouchiche, hier im Spiel gegen Münster.
Erster Matchball gegen Düsseldorf: Schalke-Angreifer Adil Aouchiche, hier im Spiel gegen Münster.© KROEGER/RHR-FOTO

Die einzelnen Szenarien – Schalke steigt auf, wenn… – wurden hinlänglich beschrieben, denn auch im Falles eines Unentschiedens oder gar einer Niederlage ist es nicht auszuschließen, dass die Königsblauen schon am kommenden Spieltag den Aufstieg fix machen. Das wäre dann allerdings ein Aufstieg „vom Sofa aus“: Denn alle Aufstiegskonkurrenten sind erst am Sonntag am Ball. Mit einem Sieg gegen Düsseldorf ist Schalke auf jeden Fall aufgestiegen.

Übrigens: Noch enger als an der Tabellenspitze geht es im Zweitliga-Keller zu. Mit Fortuna Düsseldorf und Eintracht Braunschweig hat Schalke noch zwei Gegner, die im Abstiegskampf mittendrin sind.

Das Restprogramm der fünf Spitzenmannschaften der Zweiten Liga (H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel):

1. Schalke 04 – 64 Punkte, 48:28 Tore (Tordifferenz plus 20)

Düsseldorf (H)
Nürnberg (A)
Braunschweig (H)

2. SC Paderborn – 58 Punkte, 54:38 Tore (Tordifferenz plus 16)

Elversberg (A)
Karlsruhe (H)
Darmstadt (A)

3. Hannover 96 – 57 Punkte, 53:37 Tore (Tordifferenz plus 16)

Münster (H)
Bochum (A)
Nürnberg (H)

4. SV Elversberg – 56 Punkte, 55:35 Tore (Tordifferenz plus 20)

Paderborn (H)
Düsseldorf (A)
Münster (H)

5. SV Darmstadt 98 – 51 Punkte, 55:40 Tore (Tordifferenz plus 15)

Karlsruhe (A)
Münster (A)
Paderborn (H)

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