Brückentage 2026 Feiertag im Juni bietet Möglichkeit für ein langes Wochenende

Eine Frau sitzt mit einem Laptop am Tisch und trägt mit einem Kugelschreiber etwas in einen Kalender ein.
Wer sich früh mit der Urlaubsplanung für 2026 beschäftigt, kann sich an den begehrten Brückentagen freinehmen und verlängerte Wochenenden genießen. © Getty Images / Unsplash
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Steht die Urlaubsplanung für 2026 schon? Viele Arbeitnehmer möchten oder müssen bereits im Januar alle Daten angeben. Das ist natürlich dann besonders sinnvoll, wenn es um bestimmte Wunschtermine geht. Vor allem mit Blick auf die Brückentage gilt: Je früher man dafür Urlaub einreicht, desto besser. Wir geben einen Überblick, welche Brückentage sich 2026 lohnen. Jedoch bereits einen Dämpfer vorab: 2026 fallen einige Feiertage auf einen Samstag oder Sonntag.

Als Brückentage werden die Tage bezeichnet, die direkt zwischen einem Feiertag und einem Wochenende liegen – oder umgekehrt. Wenn man sich an diesen Tagen Urlaub nimmt, sichert man sich mit wenigen Urlaubstagen mehr Freizeit. Daher sind Brückentage bei den meisten Beschäftigten sehr beliebt und in vielen Unternehmen hart umkämpft.

Brückentage 2026: Kalender als Übersicht

Kalendergrafik der Brückentage 2026, unterteilt in Monate und Markierung der jeweiligen Feiertage.
Einige Feiertage fallen in 2026 auf das Wochenende. Doch manche lassen sich mit einem nahen Wochenende zu einer etwas längeren Auszeit verbinden.© picture alliance/dpa/dpa-infografik

Brückentage 2026: Urlaub über Neujahr verlängern

Wie immer startet das Jahr 2026 gleich mit einem Feiertag: Neujahr (1. Januar) fällt auf einen Donnerstag und liegt somit im Hinblick auf einen Brückentag ideal. Um ein verlängertes Wochenende zu bekommen, müssen Arbeitnehmer nur einen Urlaubstag (2. Januar) einreichen. Wer an Silvester und Heiligabend 2025 ohnehin freihat, kann sich mit zwei weiteren Urlaubstagen (29. und 30. Dezember) acht freie Tage am Stück sichern, inklusive der Wochenenden sind es sogar zwölf.

In drei Bundesländern wären es sogar vierzehn Tage am Stück: Vorausgesetzt, ein weiterer Brückentag wird genommen. In Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt ist Heilige Drei Könige (6. Januar) auch ein Feiertag. Da dieser Tag 2026 auf einen Dienstag fällt, können Beschäftigte der genannten Bundesländer mit einem Urlaubstag den ersten Arbeitstag im neuen Jahr nach hinten verschieben.

Der nächste Feiertag in 2026 gilt ebenso nur für bestimmte Bundesländer. Der Internationale Frauentag (8. März) wird nur in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern gefeiert. 2026 fällt er auf einen Sonntag – mit Blick auf einen zusätzlichen freien Tag eignet sich dieser Tag also nicht.

Brückentage 2026: 14 freie Tage über Ostern möglich

Die nächsten Feiertage gelten aber wieder einheitlich für alle Bundesländer: An Karfreitag (3. April) und Ostermontag (6. April) müssen die meisten Beschäftigten in ganz Deutschland nicht arbeiten. Ostersonntag (5. April) ist übrigens nur in Brandenburg ein gesetzlicher Feiertag, in allen anderen Ländern wird er wie ein normaler Sonntag behandelt. Klassische Brückentage gibt es an Ostern 2026 alslo nicht. Wer die vier Tage vor Karfreitag und die vier Tage nach Ostermontag Urlaub nimmt, sichert sich aber mit acht Urlaubstagen ganze 14 Tage Freizeit.

Brückentage im Mai und Juni 2026 schwieriger

Der Tag der Arbeit (1. Mai) eignet sich 2026 anders als 2025 leider nicht für einen Brückentag: Er fällt auf einen Freitag, sodass die meisten Beschäftigten regulär „nur“ ein normales verlängertes Wochenende haben.

An Christi Himmelfahrt (14. Mai, gleichzeitig auch Vatertag 2026) wiederum ist ein Brückentag möglich. Der Feiertag liegt traditionell auf einem Donnerstag und ist auch 2026 prädestiniert dafür, mit einem Brückentag am Freitag (15. Mai) für ein viertägiges Wochenende zu sorgen. Fronleichnam (4. Juni) fällt ebenfalls auf einen Donnerstag und hat Brückentags-Potenzial. Das gilt allerdings nur für Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. In allen anderen Bundesländern ist Fronleichnam kein Feiertag.

Keine Brückentage an Pfingsten

Zwischen Christi Himmelfahrt und Fronleichnam steht noch Pfingsten (24. und 25. Mai) im Kalender. Da Pfingstmontag – wie der Name schon sagt – als bundesweiter Feiertag immer auf einen Montag fällt, gibt es keine Möglichkeiten für einen klassischen Brückentag.

In den folgenden Monaten gibt es nur regional oder sogar lokal begrenzte Feiertage. Zum Augsburger Friedensfest (8. August) haben nur die Einwohner der Stadt Augsburg in Bayern frei. Weil der Feiertag 2026 aber auf einen Samstag fällt, kann man das Wochenende nicht durch einen Brückentag verlängern. Eine Woche später wird im Saarland und den katholisch geprägten Städten und Gemeinden in Bayern Mariä Himmelfahrt (15. August) gefeiert. Auch dieser Feiertag ist 2026 samstags, sodass es kein Potenzial für einen Brückentag gibt.

In Thüringen ist der Weltkindertag (20. September) ein Feiertag. Dieser findet 2026 jedoch an einem Sonntag statt, sodass die freizeitbringende Wirkung für die Arbeitnehmer, die am Wochenende sowieso nicht arbeiten müssen, dort völlig verpufft.

Pech mit Feiertagen im Oktober und November

Der nächste bundesweite Feiertag ist der Tag der Deutschen Einheit. 2026 fällt der 3. Oktober jedoch auch auf einen Samstag – weshalb es für die meisten Arbeitnehmer kein Potenzial für einen Brückentag gibt. Das Gleiche gilt für den Reformationstag (31. Oktober): Der Feiertag, den es nur in den protestantisch geprägten Bundesländern Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen gibt, liegt 2026 auch auf einem Samstag.

Auch die Menschen in Baden-Württemberg, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland, die sich sonst über einen freien Tag zu Allerheiligen (1. November) freuen, haben 2026 Pech. Der Feiertag fällt auf einen Sonntag. Einen freien Tag unter der Woche gibt es, anders als in manch anderen Jahren, also nicht. Beschäftigte aus Berlin und Hessen schauen übrigens komplett in die Röhre: Dort stehen weder der Reformationstag noch Allerheiligen als Feiertag im Kalender.

Im November gibt es einen weiteren regionalen Feiertag: Am 19. November 2026 feiern Protestanten den Buß- und Bettag, allerdings gibt es zu diesem Anlass nur in Sachsen einen freien Tag. Da er jedes Jahr auf einen Mittwoch fällt, müssten Arbeitnehmer zwei Brückentage nehmen, um das Wochenende auf fünf Tage zu verlängern.

Brückentage 2026: Weihnachten liegt etwas schlechter als im Vorjahr

Die letzten Feiertage des Jahres gibt es wie immer an Weihnachten. Das Fest liegt 2026 etwas weniger arbeitnehmerfreundlich als im Vorjahr: Heiligabend (24. Dezember) und die beiden Weihnachtsfeiertage (25. und 26. Dezember) fallen auf Donnerstag, Freitag und Samstag. Je nachdem, ob man an Heiligabend noch arbeiten muss, kommt man immerhin in den Genuss von drei oder vier freien Tagen am Stück. Durch drei oder vier Urlaubstage im Voraus lassen sich sogar neun Tage daraus machen.

Wer in der Zeit “zwischen den Jahren” – also zwischen Weihnachten und Silvester (31. Dezember, Donnerstag)/Neujahr (1. Januar, Freitag) – nicht arbeiten möchte, benötigt 2026 drei oder vier Urlaubstage – je nachdem, ob in der eigenen Firma Silvester als Arbeitstag zählt oder nicht.

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