Das Wichtigste zum Ankerkraut-Rückruf:
- Rückrufaktion: Ankerkraut ruft vorsorglich mehrere Gewürzprodukte zurück, da eine Verunreinigung mit Metallstücken nicht ausgeschlossen werden kann.
- Risiko: Beim Kauen oder Verschlucken möglicher Metallfremdkörper besteht Verletzungs- und Gesundheitsgefahr.
- Maßnahme: Betroffene Produkte sollen nicht verzehrt, sondern vernichtet oder zur Erstattung an Ankerkraut zurückgesendet werden.
In deutschen Küchen finden sich diverse Gewürze. Ob für Fleischgerichte, mediterrane Speisen oder Grillabende – Gewürzmischungen wie Gyros oder Brathähnchen sorgen für den typischen Geschmack. Nun informiert der Gewürzhersteller Ankerkraut über eine vorsorgliche Rückrufaktion einzelner Produkte.
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Ursache des Rückrufs: Metallstücke durch Rohware Majoran
Wie Ankerkraut mitteilt wurden bei einer permanenten und standardisierten Überprüfung im Produktionsprozess Metallstücke festgestellt. Die betroffenen Einheiten konnten im Rahmen der Qualitätskontrolle ausgeschleust werden.
In der weiteren Analyse wurde die Rohware Majoran als Ursache identifiziert – über diese könnten Metallstücke in das Produkt gelangt sein. Die entsprechende Rohwarencharge wurde umgehend gesperrt.
Ein Restrisiko, dass sich Metallstücke in bereits ausgelieferten Produkten befinden, in denen Majoran aus der betroffenen Charge verarbeitet wurde, könne jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Bislang seien dem Unternehmen keine Kundenreklamationen bekannt.
Da beim Kauen oder Verschlucken von Metallteilen eine Verletzungs- und Gesundheitsgefahr besteht, wird vorsorglich vom Verzehr der betroffenen Produkte abgeraten.
Ankerkraut-Rückruf: Welche Gewürzmischungen sind betroffen?
Nach Angaben des Unternehmens betrifft die Rückrufaktion Artikel mit den folgenden Daten:
Brathähnchen, 75 g im Korkenglas
- EAN: 4260347894120
- MHD: 22.01.2029
Gänse- und Entenbraten, 75 g im Korkenglas
- EAN: 4260347893857
- MHD: 22.01.2029
Gyros, 80 g im Korkenglas
- EAN: 4260347894083
- MHD: 22.01.2029
Smoking Zeus, 200 g im Streuer
- EAN: 4260347894700
- MHD: 29.01.2029 bzw. 10.02.2029
Betroffen sind laut Gewürzhersteller ausschließlich Produkte mit den genannten Mindesthaltbarkeitsdaten, die seit dem 23. Januar 2026 gekauft wurden. Alle anderen Mindesthaltbarkeitsdaten der genannten Produkte sowie sämtliche weiteren Ankerkraut-Artikel sind laut Hersteller nicht betroffen und uneingeschränkt zum Verzehr geeignet.

Verbraucherhinweis: Gewürze nicht verzehren und zurückgeben
Ankerkraut rät Kunden, die betroffenen Produkte nicht zu verzehren. Stattdessen sollen diese entweder vernichtet oder direkt an das Unternehmen zurückgesendet werden. In diesem Fall wird das Produkt selbstverständlich ersetzt. Das Unternehmen bittet um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten.
Weitere aktuelle Rückrufe im Überblick
Verbraucher sollten regelmäßig Informationen zu aktuellen Produktrückrufen prüfen, um mögliche Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Weitere aktuelle Rückrufe sind unter anderem: