XY gelöst 2026 Vier Spezial-Folgen - das sind die Fälle und Termine

XY gelöst: Im April 2026 zeigt das ZDF eine neue Folge mit dem Titel „Mord im Karneval“.
XY gelöst: Im April 2026 zeigt das ZDF eine neue Folge mit dem Titel „Mord im Karneval“. © ZDF und Marcus von Kleist
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Anders als bei der Fahndungssendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“, in der Moderator Rudi Cerne ungeklärte Verbrechen vorstellt, geht es bei „XY gelöst“ um bereits aufgeklärte Kriminalfälle. Vier Sendetermine hat das ZDF für 2026 gesetzt – hier gibt‘s die Termine und Fälle im Überblick.

XY gelöst: Die Sendetermine der neuen Folgen

An zwei Tagen sendet das ZDF am Mittwochabend – also zur Zeit der üblichen „Aktenzeichen XY“-Sendetermine – Doppelfolgen von „XY gelöst“:

  • Mittwoch, 29. April 2026, 20.15 Uhr
  • Mittwoch, 29. April 2026, 21 Uhr
  • Mittwoch, 10. Juni 2026, 20.15 Uhr
  • Mittwoch, 10. Juni 2026, 21 Uhr

Wer nicht bis zu den Sendeterminen warten kann oder an diesen Abenden keine Zeit hat, kann die vier Folgen online in der ZDF-Mediathek schon seit dem 22. April 2026 streamen.

XY gelöst – Fall 1: Mord im Karneval

Am Mittwoch, 29. April 2026, um 20.15 Uhr läuft die „XY gelöst“-Folge mit dem Titel „Mord im Karneval“. Darum geht es:

Während des Karnevals 1988 feiert die 24-jährige Friseurin und junge Mutter Petra Nohl mit Freundinnen in der Kölner Altstadt. Auf dem Heimweg wird sie in einer Seitenstraße angegriffen und erwürgt. Der Täter kann unerkannt fliehen, der Mord bleibt zunächst ungeklärt.

Erst 34 Jahre später wird der Fall erneut aufgerollt. Mithilfe moderner DNA-Analyse und eines entscheidenden Hinweises nach einem Fernsehbeitrag bei „Aktenzeichen XY… ungelöst“ gelingt es den Ermittlern schließlich, den Täter zu identifizieren.

In dieser Folge kommt auch die Tochter von Petra Nohl zu Wort. Sie schildert, wie der Mord an ihrer Mutter ihr Leben geprägt hat und welche Folgen die Tat bis heute für sie hat.

XY gelöst – Fall 2: Tödliche Nachtschicht

Am Mittwoch, 29. April 2026, läuft direkt im Anschluss (um 21 Uhr) noch eine weitere Folge „XY gelöst“. In „Tödliche Nachtschicht“ geht es um diesen Fall:

Im Sommer 2007 fährt eine 24-jährige Frau, die gemeinsam mit ihrem Bruder ein Bistro in der Kölner Innenstadt betreibt, spätabends noch einmal in das Restaurant, um Abrechnungen zu erledigen. Am nächsten Morgen findet ihr Bruder sie tot im Kühlraum – sie wurde erstochen.

Der Fall wirft Fragen auf: Die Kasse ist unberührt, ein klares Motiv nicht erkennbar. Am Tatort bleibt zwar eine Zigarette mit DNA-Spuren zurück, doch ein Abgleich mit der Datenbank des Bundeskriminalamts führt zunächst zu keinem Treffer.

Erst acht Jahre später kommt durch einen Telefonhinweis neue Bewegung in die Ermittlungen. Der Beitrag rekonstruiert die Ereignisse der Tatnacht und die späteren Ermittlungen.

XY gelöst – Fall 3: Begegnung mit einem Mörder

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, sendet das ZDF eine weitere Folge der True-Crime-Sendung. Um 20.15 Uhr wird die Folge mit dem Titel „Begegnung mit einem Mörder“ ausgestrahlt:

In einem Ort bei Worms wird eine zweifache Mutter tot in ihrem Badezimmer gefunden. Hinweise auf einen Einbruch gibt es nicht – nach Einschätzung der Ermittler muss die Frau den Täter selbst ins Haus gelassen haben.

Kurz nach der Tat begegnen die Kinder des Opfers vor der Haustür einem fremden Mann. Die Polizei prüft, ob es sich dabei um den möglichen Täter handeln könnte. Auf Grundlage von Zeugenaussagen wird ein Phantombild erstellt, zudem gehen die Ermittler hunderten Spuren nach.

Wenig später tauchen an einer Autobahnraststätte Gegenstände aus dem Haus der Familie auf. Darauf werden Fingerabdrücke des Täters gesichert. Ein Abgleich mit den vorhandenen Datenbanken liefert zunächst keinen Treffer.

XY gelöst – Fall 4: Verhängnisvolle Vergangenheit

Am Mittwoch, 10. Juni 2026, läuft direkt im Anschluss (um 21 Uhr) die „XY gelöst“-Folge „Verhängnisvolle Vergangenheit“. Um diesen Fall geht es:

Ein 61-jähriger Mann wird gefesselt und erstochen in seiner Wohnung aufgefunden. Sein Auto, persönliche Gegenstände und Bargeld fehlen.

Erste Ermittlungen führen in das Bahnhofsmilieu in Köln. Dort fahndet die Kripo Aachen wochenlang nach einem Pärchen, veröffentlicht auch ein Phantombild – allerdings ohne Erfolg.

Erst 20 Jahre später bringt moderne DNA-Forensik neue Erkenntnisse. An Zigarettenkippen, die damals am Tatort sichergestellt wurden, können Spuren ausgewertet werden: Die Analyse weist auf einen männlichen Täter hin. Kurz darauf meldet sich jedoch eine Frau mit gepacktem Koffer bei der Polizei.

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