In Nordrhein-Westfalen rechnet der ADAC zum Start in das lange Osterwochenende mit mehr Verkehr auf den Autobahnen. Besonders am Donnerstagnachmittag könne es zu Staus kommen, wenn Urlauber in das lange Wochenende starteten und gleichzeitig noch Pendler auf dem Weg nach Hause seien, erklärte ein Sprecher.
In den vergangenen Jahren sei der Gründonnerstag allerdings kein übermäßig staureicher Tag gewesen. „Zum Glück für Autofahrer gibt es durch die Osterfeiertage weniger temporäre Baustellen“, so der Sprecher. Viele Familien seien bereits am vergangenen Wochenende zu Beginn der nordrhein-westfälischen Osterferien in den Urlaub gestartet.
NRW: Staugefahr in Richtung Nord- und Ostsee
Mehr Verkehr erwartet der ADAC vor allem auf den Hauptreiserouten in Richtung der beliebten Urlaubsgebiete.
Diese Autobahnen sind vor allem betroffen:
- Die A1 und die A2 Richtung Nord- und Ostseeküste
- Die A3 und die A40 Richtung Niederlande
- Die A3 in Richtung der Skigebiete im Süden
Hinzu kommen die Dauer-Hotspots mit vielen Baustellen: Der Kölner Autobahnring, der Bereich Oberhausen/Duisburg rund um das Kreuz Kaiserberg, das Kamener Kreuz oder die A46 in Wuppertal.
Stau in den Osterferien in NRW: Rückreisewelle in einer Woche
Die Staugefahr steigt nach Ostern wieder am letzten Ferienwochenende: Der Rückreiseverkehr verteile sich aber erfahrungsgemäß besser. Deshalb habe es zum Schluss der Osterferien in den vergangenen Jahren keine allzu großen Probleme auf den Autobahnen gegeben. „Viel Geduld mussten Urlauber jedoch außerhalb NRWs auf dem Rückweg von Nord- und Ostsee auf der A1 und A2 aufbringen“, sagte der Sprecher.
Auch die Flughäfen erwarten zum Ferien-Ende wieder mehr Flüge, die die Urlauber zurück nach Hause bringen.
dpa/schme/vira/bani