54-Jähriger in Gladbeck von Zug erfasst Polizei mahnt zur Vorsicht im Gleisbereich

Ein Notarztwagen steht auf einer dunklen Straße. Im Hintergrund ist ein Zug zu sehen.
In Gladbeck hat eine Regionalbahn am Montagabend (23.3.) einen Mann erfasst. © Marc Gruber/7aktuell
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Ein 54-jähriger Mann ist am späten Montagabend (23.3.) am Haltepunkt Gladbeck-Zweckel von einer Regionalbahn erfasst worden. Nach ersten Erkenntnissen erlitt er keine schweren Verletzungen. Das teilt die Bundespolizei in einer Pressemitteilung mit.

Nach Angaben der Polizei meldete der Lokführer der Regionalbahn (Dortmund Hbf. – Dorsten) gegen 22 Uhr, dass er eine Person erfasst habe. Einsatzkräfte trafen vor Ort auf den Bahnmitarbeiter sowie den verletzten Mann, der bereits durch einen Notarzt versorgt wurde.

Der Lokführer gab an, den Mann zunächst auf dem Bahnsteig gesehen zu haben. Kurz darauf habe sich dieser in den Gleisbereich geneigt. Trotz eingeleiteter Schnellbremsung sei es zur Kollision gekommen. Der Lokführer half dem 54-Jährigen laut Polizei umgehend und leitete die Rettungskette ein.

Der Gladbecker wurde nach der Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Im Bahnverkehr kam es zu Einschränkungen. Die Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der Ermittlungen.

Die Bundespolizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, wie leichtsinnig und lebensgefährlich ein Aufenthalt im Gleisbereich ist. Und sie erinnert daran, dass moderne Züge heutzutage meist erst dann zu hören seien, wenn es bereits zu spät sein könnte.

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