Update 1.6., 16.07 Uhr: Die Reparatur des Abschnitts zwischen Unna und Soest gestaltet sich komplizierter als zunächst gedacht. Man rechne damit, dass dort frühestens am Donnerstag wieder Züge fahren können, sagte eine Bahnsprecherin. Die Oberleitung sei bei dem Unwetter auf mehreren hundert Metern beschädigt worden, möglicherweise durch einen Blitzeinschlag. Dadurch enden die Züge der Linie RB 59 aus Dortmund schon in Unna. Von dort müssen Reisende in Ersatzbusse nach Soest umsteigen.
Im Dortmunder Süden ist durch das Unwetter eine Straße abgesackt.
Unwetter in NRW: Reparatur auf Bahnstrecke zwischen Unna und Soest
Update 1.6., 7.15 Uhr: Nach den heftigen Unwettern in Teilen Nordrhein-Westfalens gehen die Aufräumarbeiten weiter. Bei der Bahn gibt es auf zwei Strecken in Westfalen weiterhin Probleme, weil Gleise und Oberleitungen durch das Unwetter beschädigt wurden.
Vor allem zwischen Unna und Soest gestaltet sich die Reparatur komplizierter als zunächst gedacht. Es lasse sich noch nicht abschätzen, wann dort wieder Züge fahren können, teilte die Bahn mit. Eigentlich war geplant, dass die Strecke am Montagmorgen wieder freigegeben wird.
Der Kreis Soest war am Freitagabend und am Sonntagabend gleich zweimal von heftigen Gewitterfronten getroffen worden. 200 Einsatzkräfte waren laut Feuerwehr bis in den Sonntagabend im Einsatz. Probleme gibt es weiterhin auch zwischen Hamm und Paderborn. Dort muss nach dem Unwetter die Oberleitung repariert werden. Die Strecke sei aber eingleisig befahrbar, teilte die Bahn mit. Es komme zu Verspätungen. Einzelne Verbindungen könnten auch ganz ausfallen.
Gewitter in NRW: Hunderte Einsatzkräfte in Soest im Einsatz
Update 1.6., 6.40 Uhr: Rund 200 Einsatzkräfte haben am Sonntagnachmittag und bis in die Abendstunden zahlreiche wetterbedingte Einsätze im Kreis Soest abgearbeitet. Betroffen waren insbesondere die Städte und Gemeinden Lippstadt, Geseke, Erwitte und Lippetal. Nach Angaben der Feuerwehr mussten die Kräfte vor allem Folgen von Starkregen beseitigen sowie vereinzelt umgestürzte Bäume entfernen.
Der Schwerpunkt des Einsatzgeschehens lag in Geseke. Die Lage im Kreisgebiet entspannte sich am Abend wieder. Einzelne Einsatzstellen wurden laut Feuerwehr jedoch weiterhin abgearbeitet.

Die Unwetter hatten zudem Auswirkungen auf den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen. Die Strecke zwischen Unna und Soest bleibt nach Angaben der Deutschen Bahn bis voraussichtlich Montagmorgen gesperrt. Für Reisende ist ein Schienenersatzverkehr (SEV) eingerichtet, der derzeit bis 7.00 Uhr vorgesehen ist.
Wetter in NRW: Steigende Temperaturen am Montag
Update 31.5. 21.44 Uhr: Die Warnungen gelten im Norden und Nordosten NRWs größtenteils noch immer. Sie wurden nun auf 23 Uhr verlängert.
In der Nacht zum Montag sollen laut DWD die Niederschläge im Osten bei auflockernder Bewölkung abklingen. Die Temperaturen gehen auf 14 bis 10 Grad zurück.
Tagsüber zeigt sich der Himmel dem DWD zufolge wechselnd bewölkt. Dazu treten einzelne Schauer auf, am Nachmittag sind lokal Gewitter möglich.
Die Temperaturen steigen am Montag auf 21 bis 25 Grad. In Hochlagen werden um die 17 Grad erreicht. Der Wind weht mäßig aus westlichen Richtungen, bei Gewittern sind starke Böen möglich.
Gewitter in NRW: DWD warnt vor Starkregen
Update 31.5. 20.55 Uhr: Im Norden und Nord-Osten Nordrhein-Westfalens hat der DWD größtenteils noch immer eine amtliche Warnung vor starkem Gewitter ausgerufen. Teil der Warnzone sind unter anderem Bielefeld, Paderborn, Münster Osnabrück und auch Soest.
Laut einer Pressemitteilung der Feuerwehren im Kreis Soest waren „rund 200 Einsatzkräfte (…) am Sonntagnachmittag bis in die Abendstunden damit beschäftigt, die Folgen des Starkregens sowie vereinzelt umgestürzter Bäume zu beseitigen“. Die Lage entspanne sich im Kreis Soest derzeit wieder. Wegen der Folgen des Unwetters ist die Bahnstrecke zwischen Unna und Soest gesperrt. Wann die Sperrung zu Ende sei, könne noch nicht abgeschätzt werden, teilte die Bahn auf der Webseite www.zuginfo.nrw mit.
Die Gewitter Warnzone reicht bis in den Süden von Niedersachsen. Im Raum Meppen gilt sogar die höhere Stufe: amtliche Unwetterwarnung vor einem schweren Gewitter mit Starkregen und Hagel. Laut DWD gilt die Warnung noch bis 21.30 Uhr.
Gewitter in NRW: Viele Feuerwehreinsätze wegen umgestürzter Bäume
Update 31.5., 13.56 Uhr: Am Sonntag hatten Unwetter Folgen in NRW. So berichtet die Feuerwehr von starken Gewittern, die allein in Grevenbroich am Niederrhein zu Einsätzen an 15 verschiedenen Stellen geführt haben. Zahlreiche Bäume waren entwurzelt worden und umgestürzt, Straßen waren blockiert und Autos zerstört. Menschen kamen den Angaben zufolge nicht zu Schaden.
Gewitter auch am Montag in NRW: Starkregen und Windböen erwartet
Update 31.5., 12 Uhr: Auch am Montag sind laut dem Wetterdienst einzelne Gewitter mit Starkregen und Windböen von bis zu 60 Stundenkilometern möglich.
So schlimm wie am Sonntag, als die Meteorologen von intensivem Regen mit Hagel und noch stärkeren Sturmböen ausgegangen waren, soll es aber nicht mehr werden. Am Dienstag kann es der Prognose zufolge in NRW zu einzelnen unwetterartigen Entwicklungen mit heftigem Starkregen kommen, was mehrere Stunden dauern könnte.
Gewitter am Sonntag in NRW mit Starkregen
Update 31.5., 7.20 Uhr: Sonntagfrüh ziehe laut dem Wetterdienst eine Gewitterfront mit kräftigen Schauern heran. Dass es so früh am Tag zu Gewittern kommt, liege daran, dass kalte Luft in der Höhe auf warme am Boden treffe. Die Front ziehe dann den Prognosen zufolge im Verlauf des Sonntags nach Ostwestfalen ab. Dort kann es mit geringerer Wahrscheinlichkeit auch zu Gewittern kommen. In der Nacht zum Montag beruhigt sich laut Beckebanze das Wetter, es bleibe in der Folge aber wechselhaft mit sonnigen Abschnitten.
Die Unwetter am Freitag und in der Nacht zum Samstag haben eine Vielzahl an Schäden verursacht: Keller liefen voll Wasser, Bäume knickten infolge von Sturmböen und Blitzeinschlägen auf die Straßen, Oberleitungen an Bahnstrecken wurden beschädigt.
Allein im Kreis Steinfurt mussten die Feuerwehren von Freitagabend bis in den Samstag 800 Mal ausrücken, vor allem um Schäden zu beseitigen. Im Verlauf des Samstags habe es laut einem Sprecher des Amtes für Bevölkerungsschutzes etwa durch Spaziergängerinnen und -gänger immer wieder neue Schadensmeldungen gegeben.
Gewitter in NRW: Zugverkehr gestört
Update 30.5., 11 Uhr: Nach dem starken Gewitter am Freitagabend ist der Zugverkehr im nördlichen Ruhrgebiet und im Münsterland weiterhin gestört. Es seien noch Strecken blockiert und Oberleitungen zu reparieren, berichtete die Deutsche Bahn. Es komme zu Ausfällen und Verspätungen.
Im Fernverkehr fallen IC-Züge der Strecke Köln – Dortmund – Hamm (Westf) – Hannover und zwischen Dortmund und Leipzig aus. IC-Züge zwischen Nordfriesland und dem Ruhrgebiet verspäteten sich zwischen Münster(W) und Köln. Einige Halte entfallen. Die Reparaturarbeiten sollen noch bis in die Nacht zum Sonntag andauern.
Update 29.5., 21.50 Uhr: Das Unwetter hat inzwischen auch das Klima-Camp im Hammer Lippepark erreicht. Auf Videos vom Gelände ist zu sehen, wie starke Windböen an den Zelten rütteln. Am Himmel sind zudem Blitze zu erkennen.
Vor Ort stehen zwei Busse der Hammer Stadtwerke bereit. Die Camp-Bewohner wurden über Lautsprecherdurchsagen vor dem Unwetter gewarnt.
Auch im Hammer Stadtgebiet läuft die Feuerwehr zu weiteren wetterbedingten Einsätzen aus. Angaben zu größeren Schäden lagen zunächst nicht vor.
Erste Auswirkungen des Unwetters im Kreis Unna
Update 29.5., 20.45 Uhr: Die Gewitterfront sorgt inzwischen auch im Kreis Unna für zahlreiche Einsätze. Nach Angaben des Lagezentrums der Feuerwehr-Leitstelle wurden bis etwa 20.15 Uhr rund 25 Einsätze im Nordkreis gemeldet. Betroffen sind demnach unter anderem Selm, Werne, Bergkamen, Kamen und Lünen.
Bei den Einsätzen handelt es sich nach ersten Informationen überwiegend um umgestürzte Bäume und abgerissene Äste. Die Einsatzkräfte sind weiterhin stark gefordert, eine genaue Übersicht über alle Schäden lag zunächst nicht vor.
Auch der Bahnverkehr ist betroffen. Wegen eines umgestürzten Baums auf der Strecke zwischen Gronau (Westfalen) und Enschede wurde die Verbindung gesperrt. Die Züge der Linie RB51 zwischen Dortmund, Lünen, Selm und Enschede enden und beginnen derzeit in Gronau. Zwischen Gronau und Enschede kommt es zu Teilausfällen. Wie lange die Sperrung andauert, war zunächst unklar.
Bereits zuvor waren erste Auswirkungen des Unwetters gemeldet worden. In Kamen wurden Außenbereiche von Straßencafés geräumt, in Cappenberg rückte die Feuerwehr aus. In Werne-Langern blockierte ein umgestürzter Baum eine Straße. Auch aus Unna und Schwerte wurden Regen und wetterbedingte Einsätze gemeldet.
Vollgelaufene Keller und umgestürzte Bäume in NRW
Update 29.5., 20.20 Uhr: Die Unwetterfront hat in Teilen von Nordrhein-Westfalen bereits für erhebliche Probleme gesorgt. Besonders stark betroffen war am Abend die Stadt Münster. Dort musste die Feuerwehr nach eigenen Angaben zu Hunderten Einsätzen ausrücken.
Wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte, liefen zahlreiche Keller voll Wasser. Zudem stürzten Bäume um und blockierten Straßen. Wegen der Vielzahl der Notrufe sei die Feuerwehr im Dauereinsatz gewesen.
Auch eine Veranstaltung war betroffen: Ein Open-Air-Konzert nahe der Halle Münsterland musste nach Angaben des WDR vorzeitig abgebrochen werden.
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hält für Teile Nordrhein-Westfalens weiterhin amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter aufrecht. Gewarnt wird vor heftigem Starkregen, Hagel und schweren Windböen.
Unwetterwarnung für NRW
Update 29.5., 20 Uhr: Für mehrere Regionen in Nordrhein-Westfalen gelten inzwischen amtliche Unwetterwarnungen vor schwerem Gewitter. Betroffen sind nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) unter anderem Teile des Münsterlandes sowie die Städte Münster, Dortmund und Hamm. Auch für Teile Ostwestfalens mit Bielefeld, Minden und Herford wurden entsprechende Warnungen herausgegeben (Stand: 19 Uhr).
Die Lage ist allerdings örtlich sehr unterschiedlich. Während für einige Regionen neue Unwetterwarnungen veröffentlicht wurden, sind Warnungen in anderen Gebieten bereits wieder aufgehoben worden. Die Gewitter ziehen derzeit von Westen nach Osten über das Land und treffen die Regionen unterschiedlich stark. Das Video eines Redakteurs aus Münster zeigt die Situation vor Ort am Freitagabend.
Amtliche Warnung vor schweren Gewittern in NRW
Erstmeldung 29.5., 18.30 Uhr: Für Teile von Nordrhein-Westfalen gilt aktuell eine amtliche Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Am Freitag drohen vor allem am Nachmittag und Abend teils schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und gefährlichen Sturmböen.
Nach Angaben des DWD zieht von Nordwesten her sehr warme und zunehmend schwüle Luft nach NRW. Dadurch steigt die Gewittergefahr deutlich an. Bereits ab dem Nachmittag werden kräftige Gewitter erwartet, die sich am Abend voraussichtlich zu einer längeren Gewitterlinie zusammenschließen.
Dabei kann es zu Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter in kurzer Zeit kommen. Zudem sind schwere Sturmböen zwischen 90 und 110 km/h möglich. Regional können auch Hagelkörner mit einem Durchmesser von zwei bis vier Zentimetern auftreten.
Gefahr durch umstürzende Bäume und überflutete Straßen
Für einzelne Regionen gelten bereits amtliche Warnungen vor schweren Gewittern. Dort erwartet der DWD Starkregen mit bis zu 30 Litern pro Quadratmeter innerhalb einer Stunde, Hagel sowie schwere Sturmböen zwischen 70 und 90 km/h.
Der Wetterdienst weist darauf hin, dass örtlich Unwetter auftreten können. Je nach Zugbahn der Gewitter sind Schäden durch umstürzende Bäume, herabfallende Äste oder überflutete Straßen möglich.

Auch am Samstag neue Gewitter möglich
In der Nacht zum Samstag sollen die Gewitter nach Südosten abziehen und sich allmählich abschwächen. Die Wetterlage bleibt jedoch unbeständig.
Bereits am Samstag steigt vor allem im Südwesten von NRW erneut die Gewittergefahr. Dann sind laut DWD wieder Starkregen, kleinkörniger Hagel und starke bis stürmische Böen zwischen 55 und 70 km/h möglich. Lokal kann auch dann heftiger Starkregen um 30 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen werden.
kawe/dpa