Ist Fußball am Ende doch Mathematik? Darum gratuliert Schalke hochdekoriertem Preisträger

Ausgezeichnet: Professor Gerd Faltings, hier im Jahr 2015 bei einer Preisverleihung in Hongkong, bekommt den hochdekorierten Abelpreis für Mathematik. Schalke hat schon gratuliert – Gerd Faltings ist Schalke-Fan.
Ausgezeichnet: Professor Gerd Faltings, hier im Jahr 2015 bei einer Preisverleihung in Hongkong, bekommt den hochdekorierten Abelpreis für Mathematik. Schalke hat schon gratuliert – Gerd Faltings ist Schalke-Fan. © imago/Xinhua
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„Fußball ist keine Mathematik“, belehrte einst Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge den damaligen FCB-Trainer Ottmar Hitzfeld, als der frühere Mathematiklehrer ein erfolgloses Spiel allzu wissenschaftlich erklären wollte. Professor Gerd Faltings hätte sich bei dieser Diskussion möglicherweise auf die Seite Hitzfelds geschlagen – Mathematiker unter sich.

Ende Mai wird Professor Faltings als erster Deutscher überhaupt den mit 670.000 Euro dotierten Abelpreis erhalten. Die Auszeichnung der norwegischen Akademie der Wissenschaften ist von der Einordnung her vergleichbar mit dem Nobelpreis, den es für Mathematik nicht gibt.

Was das alles mit Schalke zu tun hat? Direkt relativ wenig, aber ein kleines bisschen von dem akademischen Ruhm können sich auch die Königsblauen auf ihre Fahnen schreiben. Denn einem kurzen auf tagesschau.de veröffentlichten „Steckbrief“ von Professor Falting sind nur wenige, aber entscheidende Angaben zu entnehmen: Seit 2023 ist der nun hochdekorierte Professor im Ruhestand, er hat zwei Töchter, lebt in Bonn, und: Er ist Fan des FC Schalke 04.

Dort hat man natürlich sofort auf die Preisverleihung reagiert. Über die sozialen Medien gratulierten die Schalker dem Professor: „Herzlichen Glückwunsch, Gerd Faltings! Dass ein Schalker erster deutscher Abelpreisträger der Mathematik wird – damit haben wir natürlich gerechnet.“ Irgendwie scheint Fußball also doch Mathematik zu sein.

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