Kann sich Schalke wirklich auf den KSC verlassen? Das Restprogramm der Aufstiegskandidaten

Moussa Sylla erzielt das 2:1 für Schalke in Elversberg: Dieser Sieg war ein Riesenschritt Richtung Erste Liga – aber durch ist Schalke noch nicht.
Moussa Sylla erzielt das 2:1 für Schalke in Elversberg: Dieser Sieg war ein Riesenschritt Richtung Erste Liga – aber durch ist Schalke noch nicht. © KROEGER/RHR-FOTO
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Schalke, der SC Paderborn und Hannover 96 waren am vergangenen Spieltag die großen Gewinner im Aufstiegsrennen der Zweiten Liga. Durch den Sieg in Elversberg hat sich Schalke vor den letzten fünf Spieltagen in eine glänzende Ausgangsposition gebracht. Die Mannschaft von Trainer Miron Muslic hat fünf Punkte Vorsprung auf Relegationsplatz drei und sechs Punkte Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz. Das ist schon ein Brett, das die Konkurrenz erst einmal durchbohren muss.

Viele Schalker Fans rechnen natürlich schon hoch: Wann könnte Schalkes Aufstieg perfekt sein? Würde es reichen, die Heimspiele zu gewinnen und damit „durch“ zu sein? Das hängt natürlich alles auch von den Ergebnissen der Mitbewerber ab, aber rein theoretisch könnte es sogar schon beim übernächsten Spiel in Paderborn soweit sein. Rein theoretisch natürlich…

Karlsruhe spielt wichtige Rolle

Schon am Freitag nimmt das Aufstiegsrennen in der Zweiten Liga wieder Fahrt auf: Dann empfängt die SV Elversberg den Karlsruher SC, und es gilt das Wort von KSC-Trainer Christian Eichner. „Auf uns könnt Ihr Euch verlassen“, hatte er Miron Muslic nach dem Spiel der Karlsruher auf Schalke quasi versprochen. Am Freitagabend sind dann alle schon wieder etwas schlauer. Dem KSC kommt aus Schalker Sicht übrigens eine ganz besonderes Bedeutung zu: Denn die Karlsruher spielen außer gegen Elversberg auch noch gegen Hannover, Paderborn und Darmstadt. Mehr „Zünglein an der Aufstiegswaage“ geht nicht…

Am Samstagabend empfängt Hannover 96 den SC Paderborn, und Schalke hätte in diesem Spitzenspiel gegen ein Unentschieden wahrscheinlich nichts einzuwenden. Die Königsblauen greifen dann am Sonntag ins Geschehen ein: Sie empfangen in der Veltins-Arena Preußen Münster, während Darmstadt 98 zu Gast bei der Spvgg. Greuther Fürth ist. Den Darmstädtern würde bei einer Niederlage schon ein wenig drohen, den Anschluss zu verlieren. Den verpasste Hertha BSC zunächst – wieder einmal – durch die 0:1-Heimniederlage gegen Kaiserslautern.

Karlsruhes Trainer Christian Eichner: „Auf uns könnt Ihr Euch verlassen.“
Karlsruhes Trainer Christian Eichner: „Auf uns könnt Ihr Euch verlassen.“© Tim Rehbein/RHR-FOTO

Das Restprogramm der fünf Aufstiegskandidaten der Zweiten Liga (H=Heimspiel, A=Auswärtsspiel):

1. Schalke 04 – 58 Punkte, 41:25 Tore (Tordifferenz plus 16)

Münster (H)
Paderborn (A)
Düsseldorf (H)
Nürnberg (A)
Braunschweig (H)

2. SC Paderborn – 57 Punkte, 51:34 Tore (Tordifferenz plus 17)

Hannover (A)
Schalke (H)
Elversberg (A)
Karlsruhe (H)
Darmstadt (A)

3. Hannover 96 – 53 Punkte, 49:35 Tore (Tordifferenz plus 14)

Paderborn (H)
Karlsruhe (A)
Münster (H)
Bochum (A)
Nürnberg (H)

4. SV Elversberg – 52 Punkte, 49:32 Tore (Tordifferenz plus 17)

Karlsruhe (H)
Darmstadt (A)
Paderborn (H)
Düsseldorf (A)
Münster (H)

5. SV Darmstadt 98 – 50 Punkte, 50:34 Tore (Tordifferenz plus 16)

Fürth (A)
Elversberg (H)
Karlsruhe (A)
Münster (A)
Paderborn (H)

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