Ist Schalke schon abhängig von Edin Dzeko? Youri Mulder hält dagegen

Schalkes Sportdirektor Youri Mulder
Schalkes Sportdirektor Youri Mulder: „Wir sind in der Breite jetzt viel besser aufgestellt.“ © RHR-FOTO
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Aller mannschaftlichen Geschlossenheit umd dem vielgepriesenen Teamgeist zum Trotz: Schalke hat wieder ein Top-Star in seinen Reihen. Der heißt Edin Dzeko, ist zwar schon 39 Jahre alt, wird aber den hohen an ihn geknüpften Erwartungen bislang gerecht und übertrumpft die sogar noch. Fünf Tore, vier Vorlagen in sieben Einsätzen – damit ist Dzeko an neun von 13 Schalker Treffern in der Rückrunde beteiligt.

Nun aber „wackelt“ Dzeko vor dem Spiel gegen Hannover 96, sein Einsatz ist wegen einer Rückenverletzung, die er sich gegen Bielefeld zuzog, fraglich. Und schon taucht natürlich die bange Frage auf: Funktioniert Schalke, falls nötig, auch ohne Dzeko? Oder sind die Königsblauen schon zu abhängig von ihrem Promi-Stürmer?

Youri Mulder, in seiner aktiven Laufbahn selbst Stürmer, hält dagegen: „Wir standen ja auch ohne Edin Dzeko schon oben. Und grundsätzlich sind wir in der Breite jetzt viel besser aufgestellt.“ In der Tat bietet sich als erste Alternative zu Edin Dzeko nun Moussa Sylla an: Der durchlebt zwar eine für ihn recht durchwachsene Saison, war in der vergangenen Spielzeit mit 16 Toren aber Schalkes Schützenkönig. Und Sonntag-Gegner Hannover wird nicht nur vor Dzeko, sondern auch vor Sylla Respekt haben: Denn der erzielte beim Schalker 3:0-Sieg in Hannover zwei Tore.

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