„Eingetragener Verein“: Bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf am Samstagabend trug Miron Muslic dieses Statement buchstäblich am Körper. Schalkes Trainer präsentierte sich in einem so beschrifteten Trikot, „das ein Weihnachtsgeschenk der Ultras Gelsenkirchen war“, so Muslic. Dass er dieses Trikot nun ausgerechnet vor dem ersten „Aufstiegsfinale“ gegen Düsseldorf trug, sei auch ein Dankeschön für die tolle Unterstützung während der gesamten Saison, „ganz besonders aus der Nordkurve“.
Das zweite Statement von Muslic war dann ein verbales. Bevor er auf die Personallage und den kommenden Gegner zu sprechen kam, richtete Muslic einen Appell ans Publikum. Kernbotschaft: „Der Rasen gehört den Spielern!“ Thema war natürlich der von Schalke befürchtete Platzsturm, sollte der Aufstieg am Samstagabend tatsächlich schon fix gemacht werden. Die Königsblauen werden alles unternehmen, damit es nicht zu Szenen wie im letzten Aufstiegsjahr 2022 kommt, als es nach dem Sieg gegen den FC St. Pauli viele Verletzte, darunter auch Schwerverletzte, gab. „Wir brauchen die Unterstützung, aber von den Rängen“, so Muslic. Für Schalker sollte es ein „absolutes No-go“ sein, auf den Platz zu stürmen.
Deutliche Worte, die eigentlich jeder verstanden haben sollte. Im Namen des FC Schalke 04 verlas Vereinssprecher Alex Jacob am Ende der Pressekonferenz eine sich ebenfalls diesem Thema widmende Erklärung. „Auf geht‘s“, war hier ein zentraler Satz, „aber nicht auf den Rasen!“