Die Rückrufaktion im Überblick:
- Rückruf: Zwei Salami-Produkte der Henkelmann GmbH sind von einer Rückrufaktion betroffen (verschiedene MHD und Chargen).
- Risiko: Nachweis von Shiga-Toxin bildenden E. coli-Bakterien – mögliche Beschwerden wie Durchfall, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen möglich.
- Maßnahme: Produkte nicht verzehren, im Handel zurückgeben (Erstattung auch ohne Kassenbon) – bei Verzehr und Symptomen ärztlichen Rat einholen.
Salami und Wurstwaren gehören zu den beliebtesten Aufschnittprodukten in Deutschland und werden häufig roh verzehrt. Umso wichtiger ist die mikrobiologische Sicherheit dieser Lebensmittel. Wie ein Unternehmen im Rahmen einer aktuellen Rückrufaktion mitteilt, wurden bei internen Kontrollen in zwei Salami-Produkten potenziell gesundheitsgefährdende Keime festgestellt.
Es ist bereits der zweite Salami-Rückruf in kurzer Zeit, der wegen Keimbelastung eingeleitet wurde. Zuvor betraf ein Rückruf Salami Mini Brez‘n, die u. a. bei Netto, Aldi und Rewe verkauft wurden.
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Ursache des Rückrufs: E. coli-Bakterien nachgewiesen
Laut Pressemitteilung können in einzelnen Proben sogenannte Shiga-Toxin bildende Escherichia coli (E. coli) vorkommen. Diese Bakterien können in seltenen Fällen gesundheitliche Beschwerden auslösen.
Zu den möglichen Symptomen zählen:
- Durchfall (teilweise blutig)
- Bauchschmerzen
- Übelkeit
- Erbrechen
Besonders gefährdet sind Kinder, ältere Menschen, Schwangere sowie Personen mit geschwächtem Immunsystem. In Einzelfällen können schwerere Krankheitsverläufe auftreten.
Betroffene Produkte im Überblick
Von der Rückrufaktion sind folgende Artikel der Henkelmann GmbH betroffen:
Küstengold Pikante Baguettesalami 100g
- MHD: 29.04.2026
- Charge: L 1128S2
Spianata Calabra 225g
- MHD: 15.04.2026, 17.04.2026, 20.04.2026, 21.04.2026, 22.04.2026
- Chargen: 11162601, 11263600, 11267600, 11262600, 11162600, 11261600, 11367600, 11263601
Wo die Wurst verkauft wurde, ist zum aktuellen Zeitpunkt (2.4.) nicht bekannt.

Verbraucherhinweis: Produkte nicht verzehren
Wie das Unternehmen mitteilt, sollten betroffene Produkte vorsorglich nicht verzehrt werden. Verbraucher sollen bereits gekaufte Ware zurückgeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kassenbon erstattet.
Für gewerbliche Abnehmer gilt: Bestände sollen gesperrt und entsorgt werden, die entsorgten Mengen können zur Gutschrift gemeldet werden.
Personen, die das Produkt bereits verzehrt haben und entsprechende Symptome feststellen, sollten vorsorglich ärztlichen Rat einholen.
Für Rückfragen steht eine Hotline unter der Telefonnummer 05693-6890 zur Verfügung.
Weitere aktuelle Rückrufe im Überblick
Auch in anderen Produktkategorien kommt es regelmäßig zu Rückrufen aufgrund von Verunreinigungen oder Produktionsfehlern.